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Regulierung Warum Leasinggesellschaften vor Basel III zittern

Leasinggesellschaften, die Bankengruppen angehören, müssen sich ebenfalls an die verschärften Eigenkapitalvorschriften halten. Die neuen Regulierungen können für diese Unternehmen die Wirtschaftlichkeit beeinträchtigen.
  • Marijan Nemet
09.11.2011 - 18:27 Uhr Kommentieren
Internationale Leasingmesse in Nanjing: Die Leasingunternehmen müssen sich auf Basel III einstellen. Quelle: dapd

Internationale Leasingmesse in Nanjing: Die Leasingunternehmen müssen sich auf Basel III einstellen.

(Foto: dapd)

Frankfurt Das Ziel der Eigenkapitalregeln Basel II war es, die internationale Bankenregulierung zu harmonisieren. Außerdem sollte mit Hilfe des Regelwerks eine genaue Messung von Verlustrisiken und deren Unterlegung mit Eigenkapital möglich sein. Doch die Finanzkrise hat gezeigt, dass die bisherigen Regelungen nicht ausreichen. Um die Widerstandsfähigkeit des Finanzsystems zu erhöhen, kommt es mit Basel III zu einer Verschärfung der Anforderungen an die Kernkapitalbestandteile von Banken.
Finanzierungsleasinginstitute unterliegen seit 2008 einer eingeschränkten Finanzaufsicht. Von den Neuregelungen sind sie ausgenommen, es sei denn, sie gehören einer Bankengruppe an. In diesen Fällen sind die Anforderungen auf Gruppenebene einzuhalten, was aufgrund der zusätzlichen organisatorischen Erfordernisse und Informationspflichten Kosten verursacht. Daneben können Eigenkapitalrestriktionen auf Gruppenebene negative Auswirkungen auf das Neugeschäftsvolumen haben.

In einem solchen Wettbewerb um knappe Eigenmittel können nur Tochterunternehmen mit einer hohen Eigenkapitalrendite erfolgreich bestehen. Basel III kann insoweit für bankangehörige Leasinggesellschaften die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erschweren und ihr Geschäftsmodell beeinflussen, wenn nicht berücksichtigt wird, dass Leasingunternehmen aufgrund ihrer Eigentümerstellung und Objektexpertise über geringere Verlustquoten verfügen. Wird außerdem bei der Renditeermittlung das betriebswirtschaftliche Ergebnis, das sich auch aus der Veränderung des leasingtypischen Substanzwerts ergibt, nicht hinzugerechnet, führt dies zu einer unzureichenden Würdigung ihres wirtschaftlichen Erfolgs.

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