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Lebensmittelhersteller Wenn der Starbucks-Kaffee aus der Kapsel kommt

Der Lebensmittelkonzern legt Hoffnungen in die Vermarktung von Starbucks-Produkten. Das schwache US-Geschäft soll dadurch angekurbelt werden.
Update: 13.02.2019 - 17:37 Uhr Kommentieren
Schon 2017 übernahm der Konzern en amerikanischen Edel-Röster und Fachhändler Blue Bottle Coffee. Quelle: Reuters
Nestlé

Schon 2017 übernahm der Konzern en amerikanischen Edel-Röster und Fachhändler Blue Bottle Coffee.

(Foto: Reuters)

Vevey Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé bietet jetzt auch Kaffeekapseln mit dem Logo der amerikanischen Kaffeehauskette an. Durch die Zweckhochzeit mit den Amerikanern wollen die Schweizer Marktanteile im lukrativen Kaffeegeschäft zurückerobern.

Der neueste Streich von Nestlé-Chef Ulf Mark Schneider wird brühend heiß serviert: Am Mittwoch präsentierte Nestlé die ersten Produkte aus der milliardenschweren Kaffeehochzeit mit der amerikanischen Kaffeehauskette Starbucks.

Zum Angebot zählen Starbucks-Kaffeeröstungen wie „House Blend“ oder „Pike Roast“, die als ganze Bohnen oder Kapseln für das Nespresso-System vertrieben werden. Rund zwei Dutzend Produkte sollen in den kommenden Tagen in die Läden kommen. Der Marktstart der neuen Produkte ist zunächst für Großbritannien, Spanien, Belgien und Brasilien geplant – weitere Märkte sollen im Laufe des Jahres folgen.

Die Allianz mit der amerikanischen Kaffeehauskette hatte Nestlé-Chef Schneider im vergangenen August besiegelt. Der Schweizer Konzern zahlte Starbucks rund sieben Milliarden US-Dollar für die globalen Kaffee-Vermarktungsrechte. Starbucks erhält eine Umsatzbeteiligung und Lizenzgebühren, dafür darf Nestlé nun Kaffees unter dem Starbucks-Logo vertreiben. Nicht einbegriffen ist der Kaffee, der in den Filialen von Starbucks serviert wird, sowie Kaffee-Fertigprodukte.

Die schweizerisch-amerikanische Kooperation soll dem Nespresso-System zu mehr Wachstum verhelfen, das zuletzt unter wachsender Konkurrenz gelitten hatte. Welchen Umsatz Nestlé mit der Kooperation anpeilt, wollte Nespresso-Chef Patrice Bula am Donnerstag zwar nicht verraten, aber: „Unsere Ambitionen sind groß“.

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