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Lebensmittelkonzern Bericht: Razzia bei Milka-Hersteller Mondelez in Bremen

Der US-Lebensmittelkonzern soll im Visier der EU-Wettbewerbshüter stehen, berichten lokale Medien. Mondelez schweigt bisher.
21.11.2019 Update: 21.11.2019 - 15:13 Uhr Kommentieren
Der Hersteller von Milka und Philadelphia soll im Visier der EU-Wettbewerbshüter stehen. Quelle: obs
Milka-Schokolade

Der Hersteller von Milka und Philadelphia soll im Visier der EU-Wettbewerbshüter stehen.

(Foto: obs)

Düsseldorf, Brüssel Offenbar haben Ermittler die Bremer Deutschlandzentrale des US-Lebensmittelkonzern Mondelez durchsucht. Im Mittelpunkt der Durchsuchungen sollen die Büros der Geschäftsführung gestanden haben. Dies meldet das NDR-Magazin „Buten un binnen“.

Demnach hätten die Ermittler Unterlagen sichergestellt und die Räume anschließend versiegelt haben. Zudem seien Strafen in Millionenhöhe angedroht worden, sollten die Siegel verletzt oder Daten gelöscht werden.

Nach Informationen von „Buten un binnen“ hat die EU-Wettbewerbskommission die Durchsuchung angeordnet. Diese greift innerhalb der EU bei grenzüberschreitenden Verstößen gegen das Wettbewerbsrecht ein. Die EU-Kommission wollte Untersuchungen gegen Mondelez weder bestätigen noch dementieren. „Kein Kommentar“, hieß es lediglich auf eine Anfrage des Handelsblatts.

Mondelez äußerte sich bisher auf Anfrage nicht dazu. Was dem Konzern vorgeworfen wird, ist noch unklar.

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    Auch an anderen Standorten in Europa soll Mondelez, bekannt für Marken wie Oreo, Milka, Toblerone und Philadelphia, Ziel von Razzien gewesen sein. Wie die österreichische Zeitung „Kurier“ meldete, standen Anfang der Woche in Wien Ermittler vor der Tür. Dem Vernehmen nach waren rund ein Dutzend Beamte vor Ort, die mehrere PCs beschlagnahmt hätten. Der „Kurier“ vermutet, dass die Ermittlungen aufgrund von Kartellabsprachen veranlasst wurden. Auch Mondelez-Büros in Norwegen und Belgien sollen durchsucht worden sein.

    Der Milka-Hersteller stand schon einmal im Visier der Wettbewerbsbehörden. 2013 hatte das Bundeskartellamt Geldbußen von insgesamt rund 63 Millionen Euro gegen zwölf Markenhersteller von Süßwaren verhängt, darunter auch Kraft Foods. 2012 war Kraft Foods in Mondelez International umbenannt worden.

    Mondelez hat 2018 weltweit einen Umsatz von rund 26 Milliarden Dollar gemacht. Europa ist für den US-Konzern der wichtigste Markt. 39 Prozent seines Geschäft erwirtschaftete der Lebensmittelhersteller in europäischen Ländern.

    Mehr: Der Vorstandschef des Milka-Herstellers warnt vor Veränderungen in seiner Branche. Er spricht über goldene Kekse, seine Rolle als Mann und den Brexit.

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