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Nun findet auch der Lebensmittelriese Nestlé Spuren von Pferdefleisch in zwei seiner Produkte. Die Nudelgerichte werden zwar nicht in Deutschland vertrieben. Allerdings stammt das Fleisch von einer deutschen Firma.

Kommentare

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  • Na, wenn der Pferdefleisch Skandal das "Chemie Unternehmen"
    NESTLE erreicht, wundert mich dies nicht im geringsten.
    Wahrscheinlich haben die schon eine Chemikalie entwickelt, die aus Pferdefleich geschmacklich Rindfleisch macht !!

  • Es ist schon seltsam, dass nicht einmal das Thema der Einfuhrkontrollen angeschnitten wird. So haben wir innerhalb der EU klare Regeln für den Import von Fleisch aus Drittländern. Innerhalb der EU dürfen Fleischwaren so gut wie ohne Dokumente reisen, weil ja in allen EU-Ländern die gleichen Standards gelten. Somit muss in Rumänien, Polen oder auch Deutschland lediglich ein Veterinär gefunden werden, der dem Schlachtkörper den richtigen Stempel auflegt und die entsprechenden Genusstauglichkeitsbescheinigungen unterzeichnet, die im Vorfeld ausgefüllt wurden. Dadurch passieren diese Schlachtkörper bzw. Teilstücke problemlos jede Kontrolle. Wenn diese Teilstücke weiterverarbeitet werden wie in diesem Fall, fällt es doch keinem Spediteur, keinem Zöllner und auch im nachgelagerten Verarbeitungsbetrieb auf, dass es sich nicht um Rindfleisch handelt. Da Rindfleisch ja bekanntlich reifen muss, bevor es verarbeitet werden kann, bliebe also genügend Zeit, entsprechende Test durchzuführen, wie es bei BSE ja auch noch zu Teilen gemacht wird, um ein entsprechendes Zeugnis zu erstellen, dass es sich um einwandfreies Fleisch handelt. dieser DNA-Test kostet natürlich Geld und muss letztlich vom Verbraucher getragen werden. Aber am Ende sprechen wir über 4-6 cent die das Produkt dann teuerer wird, bleiben wir bei der fleischeinwaage einer Lasagne. Das sollte es doch wert sein, für ein sicheres Gefühl.

  • Liebe Verbraucher,
    mittlerweile gelingt es mir nicht mehr, all die bereits ge-wesenen " Lebensmittelskandale" aufzuzählen. Auch Gemüse war davon betroffen - alles schon wieder vorbei und vergessen - genau wie jetzt - großer Medienrummel und danach ? Tausende Kilometer vom Ursprungsland zur Ver-arbeitung und wieder zurück und die Ware ist dann noch "garantiert frisch" .Es ist nicht nur das Fleisch welches diesen langen Transportweg nimmt z.B. Weintrauben aus Afrika -um dies hier verkaufen zu können, muss man sie chemisch behandeln. Einige Verbraucher wollen dies aber so
    und so funktioniert der Handel. Gesundheitliche Risiken blendet man aus. Regionale Produkte gibt es nicht immer ausreichend und man kann sich sich -größtenteils - diese
    Angebote leisten. Der Handel reagiert auf Angebot und Nach-
    frage. Der Lobbyismus in der Regierung und in den Konzernen
    wird bleiben und bald ist auch diese Diskussion vom Tisch.
    Was wurde aber erreicht ? Große Diskussionen über ein Tier, welche in anderen Ländern auf der täglichen Speisekarte steht und die wieder aufflammende Diskussion der Kenn-
    zeichnung. Wer glaubt den, das der Verbraucher ( Ausnahmen
    gibt es immer ) diese lesen wird ?. Deutschland hat weitaus
    wichtigere Themen, aber die bleiben erstmal im Hintergrund.
    Gut für die noch ausstehende Zeit bis zur Wahl- denn der Wähler ist beschäftigt. Es geht aus - wie immer !

  • Bei der jährlichen Hengstkörung fallen auch dutzende von Hengstfohlen durch. Da läuft dann ein Mann mit einem grauen Kittel durch die Halle und jedes Fohlen, dass er gekauft hat, bekommt mit roter Farbe ein x auf den Hintern gemalt. Das ist das Zeichen, das dieses Tier zum Schlachter geht. Habe mich schon gewundert, wo das ganze Fleisch bleibt.

  • ..vielleicht steht Pferd nur als Codewort für einen Riesen-Mix aus Sche..e. Pferdefleisch hört sich ja nicht so extrem an und ein richtiger Sauerbraten kommt vom Pferd. Interessant auch eher, wo geht das alles hin ? Badbank für Fertiggerichte ? als europäische Delikatesse nach Afrika oder Asien ? Wir reden hier nicht über ein paar Kilo. Allein in Deutschland reden wir über mehr als 40.000 Filialen der größten Lebensmittelverkäufer undd bei jeder Filiale mal eben 10kg raus...man ist das ne Summe. Achso und mal´ne Frage..alle großen Lebensmittelhändler/produzenten verfügen über eigene oder anerkannte Labore und ooops die finden erst jetzt was ?? Oder ist es eher Selbstschutz ?? Das Jahr ist ja noch frisch, mal sehen was noch kommt.

  • Hund, Katze, Maus...man muss schon hinschauen, wo man reinbeißt!

  • Ratten sollen ja auch sehr wohlschmeckend sein. Na ja, der Verbraucher isst wohl alles - hauptsache einfach, praktisch, gut und vor allem billig,billig,billig!!!!

  • "Hund, Katze, Maus"...,
    ... Ratte, Taube, Kakerlaken, Maden, Formfleisch, Formfisch, etc.
    "Im Spätsommer 2006 überschattete der "Gammelfleisch"-Skandal den halben Kontinent. Vor allem in Deutschland wurden hunderte Tonnen verdorbenes Fleisch sichergestellt."
    "Kriminalisten beschlagnahmten besonders in Bayern große Mengen Fleisch, die umetikettiert und bei denen die Haltbarkeitsdaten geschwärzt bzw. überklebt worden waren.

    Anfang 2009 startete die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) eine Schwerpunkt-Untersuchung zum Thema "Analogkäse". Dabei handelte es sich um Produkte ohne echte Milch."
    "Etwa zur selben Zeit tauchte auch der Begriff "Schummelschinken" auf der Bildfläche auf. Dabei handelt es sich um Schinken mit zu hohem Wasseranteil und zu vielen beigemengten Bindemitteln."
    "Probleme machten auch Chicken Nuggets, Schnitzel oder Rindsrouladen. Die Fertig-Produkte bestanden nämlich aus Formfleisch. Und das entsteht so: Geschnittenes, walnussgroßes Muskelfleisch wird gewürzt, bevor es unter Druck in Form zu einem scheinbar natürlich gewachsenen Fleischstück zusammengefügt wird."
    Quelle: Kurier.at
    http://kurier.at/wirtschaft/marktplatz/pferdefleisch-skandal-erster-fall-in-oesterreich/3.514.902

  • Was regt ihr euch eigentlich auf? da ist doch nichts ungesetzliches passiert. Ich freue mich schon auf die Untersuchung, wieviel Schweinefleich in anderen Fleischsorten vorhanden ist. Aber was soll's, der Gesetzgeber hatt es ja ausdrücklich gestattet.

  • "Was kann der verbraucher da noch tun? "
    Selbst mal wieder zum Kochlöffel greifen, klingt komisch, ist aber so!Und ein bisschen weniger Fleisch ist auch nicht ungesund!

    2 Steaks kosten beim Bauern zwar 8 EUR, dafür gibt's die einmal im Quartal statt 5 Mal/ Woche und ich hab gesehen, dass die auf ner schönen Weide standen. Die Kühe, nicht die Bauern!

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