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Lebensmittelpreise Brot und Brötchen werden teurer

Die Deutschen lieben ihr Brot. Täglich wird es gegessen und im Urlaub wird es vermisst. Doch das Sterben der Bäckereien setzt sich fort. Nun droht den Verbrauchern eine leichte Preiserhöhung.
10.04.2013 - 15:32 Uhr 4 Kommentare
Es werden steigende Preise für Brot und Brötchen erwartet, denn das Sterben der Bäckereien setzt sich fort. Quelle: dpa

Es werden steigende Preise für Brot und Brötchen erwartet, denn das Sterben der Bäckereien setzt sich fort.

(Foto: dpa)

Berlin Brot und Brötchen werden teurer. „Der Verbraucher muss mit einer leichten Preiserhöhung rechnen, wenn er weiter diese Qualität haben will“, sagte der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks, Peter Becker am Mittwoch in Berlin. Er begründete seine Erwartung vor allem mit steigenden Energie- und Rohstoffkosten. „Das wird man weitergeben müssen.“ Seit 2005 hätten sich sowohl die Preise für Roggen und Weizen als auch die Energiekosten mehr als verdoppelt. In den kommenden Jahren sei mit weiteren Anstiegen zu rechnen.

Der Schrumpfungsprozess im Bäckerhandwerk setzte sich unterdessen fort: Die Zahl der Betriebe nahm im vergangenen Jahr um rund 3,5 Prozent ab. Seit 2005 habe fast jeder fünfte Betrieb schließen müssen. Die Beschäftigtenzahlen dagegen blieben stabil, der Umsatz stieg in den vergangenen fünf Jahren leicht um zwei Prozent auf 13,14 Milliarden Euro.

Die Mehrheit der Bäckereien (rund 70 Prozent) sind weiterhin kleine Betriebe mit einem Umsatz von unter 500 000 Euro. Sie stellen aber nur noch 11,6 Prozent des Gesamtumsatzes der Branche. Den größten Teil vom Kuchen - mehr als 60 Prozent - dagegen bekommen die wenigen Großbetriebe ab.

Besonders hart werde die Branche von Discountbäckern und Backshops in Supermärkten getroffen, sagte Becker. Die Zunahme von Singlehaushalten bedeute zudem, dass weniger ganze Brote gekauft würden. Dafür habe der Außer-Haus-Verzehr zugenommen.

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    Der Brotkorb der Deutschen wird dem Verband zufolge weiter von Mischbrot dominiert. Viel gekauft werde auch Toastbrot und Brote mit Körnern und Saaten. Beim Kleingebäck liegen die klassischen hellen Brötchen vorn, gefolgt von Körnerbrötchen und Laugengebäck.

    • dpa
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    4 Kommentare zu "Lebensmittelpreise: Brot und Brötchen werden teurer"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Die verschwiegene Tatsache in dem Zusammenhang ist doch das per EU Diktat ab 2014 die Lebensmittelpreise von 7% auf 19% Mehrwertsteuer anzuheben sind!
      Auch das Thema Nahrungsmittelspekulation im Bundestag war ja auch eine Lachnummer der traurigen Art.
      Schöne Grüße an eure "Volksvertreter"!

    • Die nun langsam beginnende gallopierende Inflation lässt sich nicht mehr kaschieren. Es ist ja nicht so, das die Backwaren in den letzten Jahren konstant im Preis waren. Wir zahlen ja schon für ein mickriges Brötchen in "der tollen Qualität" 35 cent. Also 1 Tüte Brötchen kostet mal eben 7,-- MARK! Wir backen nun schon seit 3 Jahren selber. Es geht nichts über den Geruch von frischgebackenem noch warmem Brot der einen morgens weckt. Und dazu die Centbeträge die sowas in BIO-Qualität kostet!

      Behaltet euren Kram!

    • 50 Cent pro Brötchen ist jetzt schon normal

      das sind 1.- D Mark! das ist der Euro Wert, der bringt uns Wohlstand und Frieden..

    • Ha ha ha...wieder so ein unsinige Behauptung!!

      Die Preise erhöhen sich, weil die Bäckereien sterben...

      Wie intelligent sind Journalisten eigentlich?!

      Genauso gut kann ich schreiben...die Reichen wollen die Weltbevölkerung aushungern, weil es sind ja eh 3 Milliarden zuviel!

      Die Preise werden an den Börsen gemacht!!! Strom, Nahrungsmittel usw.!! Und vorallem wird immer noch mit Nahrungsmitteln spekuliert!!

      Also wer das HB noch kauft, muß ziemlich naiv sein. Hier gibt es keinen investigativen Journalismus. Geschweige denn noch sachliche Artikel!!

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