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Lebensmittelriese Danone verdient weniger

Der unnötige Rückruf von Babynahrung hat sich in der Bilanz von Danone niedergeschlagen: Der Gewinn ist 2013 um 15 Prozent gefallen. Der Umsatz hingegen kann sich sehen lassen und auch die Prognosen sind gut.
20.02.2014 - 18:46 Uhr 1 Kommentar
Milch-Produkte von Danone: Im vergangenen Kalenderjahr blieb Danone hinter den Erwartungen zurück. Quelle: Reuters

Milch-Produkte von Danone: Im vergangenen Kalenderjahr blieb Danone hinter den Erwartungen zurück.

(Foto: Reuters)

Pairs Hohe Milchpreise, ein unnötiger Rückruf von Babynahrung und der starke Euro haben im vergangenen Jahr die Geschäfte des französischen Getränke- und Lebensmittelriesen Danone belastet. Der Gewinn des Konzerns fiel im Vergleich zu 2012 um 15 Prozent auf 1,42 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mit Marken wie Dany Sahne, Actimel, Milupa oder Volvic am Donnerstag mitteilte. Auch beim Ergebnis vor Sondereffekten gab es einen Rückgang. Es war der erste seit mehr als einem Jahrzehnt.

Zufrieden zeigte sich das Management hingegen mit dem Umsatz. Er stieg um 2,1 Prozent auf 21,3 Milliarden Euro, um Sondereffekte bereinigt lag das Plus sogar bei 4,8 Prozent. Im laufenden Geschäftsjahr wird von Sommer an wieder mit einer starken Geschäftsentwicklung gerechnet - vor allem auch in China, wo sich der Rückruf der Babynahrung besonders stark auswirkte. An der Börse legten die Papiere des Lebensmittelkonzerns leicht zu.

Der Rückruf der Babynahrung in mehreren Märkten Asiens war Folge einer Warnung des Zulieferers Fonterra aus Neuseeland gewesen. Allerdings erwies sich der Verdacht von Verunreinigungen in den Produkten als falscher Alarm. Danone will nun Schadenersatz.

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    • dpa
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    1 Kommentar zu "Lebensmittelriese: Danone verdient weniger"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Den ungesunden Fraß und Trank will heute keiner mehr, das Prekariat mal ausgenommen.

      Auch Chinesen werden nicht auf Ungesundes fliegen - zumindest nicht sehr lange.

      Coca, Danone, Nestle, Mac Do und Co werden ihre Börsenkurs sicher mittel- und langfristig nicht halten können.

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