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Lebensmittelskandal Auch Edeka findet Lasagne mit Pferdefleisch

Also doch: Auch deutsche Supermärkte haben Fertiggerichten mit Pferdefleisch verkauft. Unterdessen haben britische Ermittler Rückstände von Medikamenten in dem Pferdefleisch gefunden.
Update: 14.02.2013 - 14:59 Uhr 3 Kommentare

Pferdefleischskandal in Deutschland weitet sich aus

London/Stuttgart Der Pferdefleisch-Skandal hat Deutschland voll erfasst. Nach der Supermarktkette Real hat auch Edeka Pferdefleisch in Fertiggerichten gefunden. Rewe hat zwei Produkte vorsorglich aus dem Sortiment genommen. Zudem ist nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern möglicherweise auch in Baden-Württemberg Lasagne mit Pferdefleisch in den Handel gelangt. Unterdessen hat eine britische Behörde festgestellt, dass das Fleisch teilweise mit Medikamenten belastet ist.

Die Supermarktkette Edeka hat in ihrem Tiefkühl-Produkt „Gut & Günstig Lasagne Bolognese“ in einzelnen Stichproben geringe Mengen Pferdefleisch gefunden, wie ein Sprecher am Donnerstag in Hamburg sagte. Der Artikel sei schon am Dienstag vorsorglich aus dem Verkauf genommen worden, nachdem der Lieferant eine mögliche Beimischung von Pferdefleisch nicht ausschließen konnte. Die beigemischte Menge liege bei einem bis fünf Prozent.

Edeka habe zahlreiche weitere Produkte überprüft, bislang jedoch ohne Ergebnis, sagte der Sprecher. Für die Verbraucher habe zu keinem Zeitpunkt ein gesundheitliches Risiko bestanden. Der Edeka-Verbund stehe in engem Austausch mit seinen Lieferanten sowie den zuständigen Überwachungsbehörden, um sie bei der Aufklärung der Ursachen für diesen Vorfall zu unterstützen.

„Der Handel verfügt bereits heute über hohe Standards in der Qualitätssicherung“, sagte der Sprecher. Edeka begrüße aber die aktuellen Vorschläge der Politik, die Qualitätskontrollen insbesondere in der fleischverarbeitenden Industrie künftig weiter zu intensivieren. Edeka werde seine eigenen Standardanalysen erweitern.

Die Supermarktkette Rewe verkauft die Produkte „Mou Lasagne Bolognese“ und „Mou Cannelloni Bolognese“ der Marke Tulip nicht mehr. Der Hersteller habe Rewe darüber informiert, dass das Unternehmen nicht ausschließen könne, dass die beiden Produkte Pferdefleisch enthalten. Bisher seien keine

Zwar seien bisher keine Spuren von Pferdefleisch in den Produkten nachgewiesen worden, erklärte der Rewe-Sprecher. Um jedoch "eine Irreführung unserer Kunden" auszuschließen, habe Rewe diese Artikel "vorsorglich aus dem Sortiment" genommen. Produkte von Marken der Rewe-Gruppe seien "von möglichen Falschdeklarationen nicht betroffen", erklärte der Sprecher. Dem Unternehmen lägen "von allen ihren Lieferanten" Unbedenklichkeitserklärungen vor, die den Einsatz von Pferdefleisch ausschlössen.

Lasagne mit Pferdefleisch ist nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern möglicherweise auch in Baden-Württemberg in den Handel gelangt. Lieferungen aus französischen Firmen, die in den Skandal um das falsch deklarierte Fleisch verwickelt sind, seien über Nordrhein-Westfalen in den Südwesten gelangt, teilte am Donnerstag in Stuttgart das Landesverbraucherministerium mit. „Die verdächtige Ware wurde aus dem Verkehr gezogen“, erklärte eine Ministeriumssprecherin.

Derzeit liefen Untersuchungen, um abzuklären, ob die Lasagne tatsächlich falsch deklariertes Pferdefleisch enthalte. Die Ergebnisse dieser Tests sollen „bis spätestens Anfang der kommenden Woche“ vorliegen, erklärte die Sprecherin weiter.

Spuren eines Pferde-Schmerzmittels
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3 Kommentare zu "Lebensmittelskandal: Auch Edeka findet Lasagne mit Pferdefleisch"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • jetzt wird mir klar warum mein schmerzempfinden sich gewandelt hat

  • Der Skandal ist eine Bankrotterklärung für Frau Aigner und das Verbraucherschutzministerium.

    Was hat Frau Aigner eigentlich in den letzten vier Jahren geleistet?

    Und auch jetzt wieder nichts als inhaltsloses Rumgeblubbere! Die Herkunft zur CSU ist unverkennbar!

  • Man kann das auch positiv sehen.

    Es befindet sich tatsächlich Fleisch in der Lasagne Bolognese ;-)

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