Ledvance Osram-Tochter erhält ein eigenes Logo

Die ehemalige Siemens-Tochter Osram will sich vom traditionellen Lampengeschäft trennen. Wer die Sparte mit Glühbirnen und LED-Lampen kauft, ist noch unklar. Doch immerhin hat Ledvance jetzt ein Logo.
Osram-Erbe und Fortschrittlichkeit in einem. Quelle: Osram
Ledvance-Logo

Osram-Erbe und Fortschrittlichkeit in einem.

(Foto: Osram)

MünchenWem das traditionelle Lampengeschäft von Osram in Zukunft gehören wird, wird sich in den nächsten Monaten entscheiden. Doch so langsam bekommt der neue Konzern mit gut zwei Milliarden Euro Umsatz ein Gesicht. Zunächst verkündete Osram den Namen: Ledvance heißt das neue Unternehmen.

Und nun präsentiert der Konzern auf der Messe Light+Building an diesem Wochenende auch das Logo – dem Handelsblatt liegt es bereits vor. In Typographie und oranger Farbe soll es sich auf das klassische Osram-Erbe beziehen. Der Lichtimpuls, den es darstellen soll, soll andererseits Fortschrittlichkeit symbolisieren. Zu der Sparte gehören neben den klassischen Glühbirnen, die eher ein Auslaufmodell sind, auch moderne LED-Lampen.

Osram-Chef Olaf Berlien hatte die Abspaltung der Sparte verkündet, die immerhin für etwa 40 Prozent des Geschäfts steht. Im abgelaufenen Quartal sank der Umsatz des Bereichs bereinigt um 5,7 Prozent auf 537 Millionen Euro. Dabei konnten Zuwächse im LED-Geschäft die weiteren Rückgänge bei den Glühbirnen abmildern. Der LED-Anteil stieg auf 27 Prozent.

Für potenzielle Interessenten hatte Osram den Datenraum geöffnet. „Der Verkaufsprozess läuft“, sagte ein Sprecher, wollte den Stand der Verhandlungen aber nicht kommentieren.

Berlien hatte vor Analysten von mehreren unverbindlichen Angeboten gesprochen. Laut Spekulationen in Industriekreisen kommen die Interessenten aus Asien und den USA. Bis zum Frühlingsende oder Frühsommer werden man mehr wissen, sagte Berlien. Osram erhofft sich vom Verkauf einen dreistelligen Millionenbetrag.

Parfümeriekette Douglas bekommt ein neues Logo
Parfümerie Douglas
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Das Logo der Parfümeriekette Douglas ist fast 50 Jahre alt. „Ab August starten wir mit der Umstellung des Logos“, kündigte Douglas-Chefin Tina Müller im Interview mit der „Wirtschaftswoche“ an. Das neue Logo solle den Premiumcharakter der Marke betonen und „strahlt Modernität aus“. Ziel sei es, eine jüngere Zielgruppe anzusprechen.

Neues Lufthansa-Design
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In einer Ausgabe des eigenen Bordmagazins überraschte Deutschlands größte Fluggesellschaft im Februar 2018 mit einer neu gestalteten Boeing 747-8. Die neue Optik sei das „i-Tüpfelchen“ der Modernisierung der Airline, sagte Konzernchef Carsten Spohr. Durch die Fokussierung auf nunmehr zwei Farben, blau und weiß, wirken die Flieger klar strukturiert und modern. Die Form des 100 Jahre alten, weltbekannten Kranich-Symbols wurde aber nicht angerührt.

Künftig ohne Spiegelei
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Sowohl das markante Gelb im Logo als auch die graue Begleitfarbe an der Unterseite der Lufthansa-Flugzeuge sind Geschichte. Auch am schlichten Schriftzug tut sich was. Bis die gesamte Flotte dann aber das neue Kleid tragen wird, werden laut Unternehmensschätzung rund sieben Jahre vergehen.

Neues Metro-Logo
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Deutschlands einst größter Handelskonzern hat sich aufgespalten: Unter dem Namen Metro firmiert seit 2017 noch das Lebensmittelgeschäft mit den Metro-Großmärkten und Real. Dafür hat der Konzern auch gleich eine neues Logo spendiert.

Altes Metro-Logo
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Bei der letzten Hauptversammlung der alten Metro prangte noch das alte Logo am Rednerpult – hier sicherte sich Metro-Chef Koch die Zustimmung der Aktionäre für die Aufspaltung.

Neues Aldi-Logo
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Der Discounter Aldi Süd möbelte im Frühjahr 2017 nach elf Jahren sein Logo auf. Das neue Aldi-Emblem hat im Prinzip die gleichen Elemente wie sein Vorgänger. Doch insgesamt wirkt das Logo weniger eckig und kantig – und wartet mit einer Art 3D-Effekt beim gestrichelten „A“ auf.

Das alte Aldi-Logo
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Seit dem Jahr 2006 sah das Logo von Aldi Süd so aus. Insgesamt ist es die siebte Logo-Änderung seit 1948.

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