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Lego-Steine aus zweiter Hand Gebrauchte Klötzchen braucht die Welt

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„Einige Steine gibt es gar nicht mehr neu“
Diese Konzerne versorgen die Welt
Platz 41 – Henkel
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Die Unternehmensberatung OC&C Strategy Consultants hat erneut die größten Konsumgüterhersteller der Welt ermittelt. Als einziges deutsches Unternehmen unter den Top 50 bleibt der Persil-Hersteller Henkel wie im Vorjahr auf dem 41. Rang – mit einem Umsatz von fast 10 Milliarden US-Dollar.

Quelle: OC&C

(Foto: dpa)
Platz 10 – L'Oréal
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L’Oréal ist der weltgrößte Kosmetikkonzern. Die Franzosen überzeugen mit zahlreichen starken Marken.

(Foto: Reuters)
Platz 9 – Mondelez
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Mondelez ist eine Abspaltung von Kraft Foods. Er bündelt das weltweite Snackgeschäft, außerdem die Kaffee-Aktivitäten. Das macht den Konzern zum Konkurrenten von Nestlé. Allerdings werden die Kaffeemarken rund um Jacobs unter der Führung der deutschen Industriellen-Familie Reimann mit dem niederländischen Konzern DE Master Blenders verbunden.

(Foto: ap)
Platz 8 – Tyson Foods
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Tyson Foods ist in den USA bekannt. Der Konzern gehört zu den weltgrößten Fleischverarbeitern. 2015 machte Tyson einen Umsatz von 41,4 Milliarden Dollar.

(Foto: Reuters)
Platz 7 – AB Inbev
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Der Bierbrauer AB Inbev ist durch viele Übernahmen zum Weltspieler geworden. Er treibt die Konsolidierung der Branche voran – und fusioniert derzeit mit dem größten Rivalen SAB Miller. In Deutschland ist er mit Marken wie Beck’s, Corona und Lübzer vertreten.

(Foto: Reuters)
Platz 6 – Coca Cola
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Coca-Cola liegt deutlich hinter Pepsi. Denn anders als der Rivale hat der Konzern aus Atlanta kein großes Snackgeschäft. Dafür hat er zuletzt bei Verbrauchern Sympathien mit seiner Kampagne, Namen auf Dosen und Flaschen zu schreiben, gewonnen – und mit Innovationen wie Kokoswasser und Coke Life mit Stevia.

(Foto: dapd)
Platz 5 – JBS
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JBS ist eher unbekannt in Europa. Dabei gehört der brasilianische Fleischproduzent zu den ganz großen Konzernen der Konsumgüterbranche mit 47,9 Milliarden Dollar Umsatz.

(Foto: dpa)

Bei Lego – das dänische Traditionsunternehmen hat seinen Namen vom Ausdruck „leg godt“ (deutsch: „Spiel gut“) – sieht man den Gebraucht-Handel eher gelassen. „Es ist weder Teil der Strategie der Lego GmbH, den Verkauf von Second-Hand-Produkten zu fördern, noch unternehmen wir den Versuch, dies zu verhindern“, so Unternehmenssprecherin Martina Augenstein, die die Gelegenheit auch nutzt, die Qualität der Lego-Steine hervorzuheben: In vielen Familien spielten noch die Enkel mit Bausteinen der Großeltern.

Warum kaufen die Kunden die Klötzchen nicht einfach neu? „Einige Steine gibt es gar nicht mehr neu“, beschreibt Müller den Anreiz der KiSebA-Kunden für die Online-Bestellung. An der Wand vor einem Sortiertisch hängt eine Weltkarte, die zeigt, wohin die Lieferungen aus Achim gehen. Rio de Janeiro, Johannesburg, Taipeh, Jekaterinburg, Singapur – überall stecken kleine bunte „Kunden“-Fähnchen auf der Karte. „In vier Jahren ist nur einmal eine Lieferung verloren gegangen – und das war in Deutschland“, sagt Kirst.

Dann kommt eine Kundin ins Geschäft. Unter dem Arm trägt sie einen gebrauchten Originalkarton mit einem „Mindstorms NXT 2.0“: ein fahrbarer Roboter mit Computer-Anschluss und Bluetooth- und USB-Vorrichtungen. „Was könnte ich dafür bekommen?“, fragt sie. Kirst seziert den Roboter mit geübtem Handgriff und klickt die zentrale Computer-Steuereinheit raus. Dort sind die 1,5-Volt-Batterien untergebracht. Der Lego-Experte schaut etwas skeptisch. Diagnose: Korrosionsrückstände im Batterienfach. Das ist schlecht.

Der Deal kommt nicht zustande. Kirst kann nur 50 Euro bieten. Die Kundin hatte auf mehr gehofft, will es nun im Internet versuchen. Der Neupreis lag einst bei rund 280 Euro. Bei den Preisen ist schon klar, warum die Zielgruppe oft die Erwachsenen sind. Kirst sagt: „Für ein Kind oder einen Jugendlichen wäre das schon ein sehr teures Weihnachtsgeschenk – da müssten schon Oma und Opa ordentlich was dazutun.“

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  • dpa
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