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Lieferprobleme bei DHL Hühnerfleisch-Notstand bei KFC könnte ganze Woche andauern

In Großbritannien hat DHL Probleme, den Hühnchen-Nachschub bei KFC sicherzustellen. Noch immer bleiben viele Filialen der Kette dicht.
Update: 20.02.2018 - 18:07 Uhr Kommentieren
Großbritannien: Hühnchen-Notstand bei KFC könnte länger anhalten Quelle: dpa
geschlossene KFC-Filiale in Ashford

Hunderte Filialen der Fastfood-Kette in Großbritannien und Irland bleiben geschlossen.

(Foto: dpa)

WokingDer Hühnchennotstand bei der Fast-Food-Kette Kentucky Fried Chicken (KFC) in Großbritannien und Irland könnte bis Ende der Woche andauern. Das teilte ein Sprecher des Unternehmens am Dienstag mit. Hunderte Restaurants mussten wegen Lieferproblemen seit dem Wochenende vorübergehend schließen. Auch am Dienstag blieben noch mehr als 500 der 900 Filialen dicht.

„Jeden Tag werden mehr Lieferungen gemacht, trotzdem erwarten wir, dass die Störungen die Woche über andauern werden“, sagte ein Sprecher. Den Restaurants geht das Hühnchenfleisch aus, weil das Logistikunternehmen DHL offenbar Schwierigkeiten hat, für Nachschub zu sorgen.

Die britische Gewerkschaft GMB sieht die Schuld bei KFC wegen kurzfristigen Profitdenkens. Bislang seien die KFC-Filialen von dem Spezialunternehmen Bidvest Logistics beliefert worden. Doch dieser Vertrag sei Mitte Februar ausgelaufen. DHL trat die Nachfolge an. „DHL wusste, dass sie den Dienst nicht anbieten können“, sagte GMB-Chef Mick Rix der BBC am Dienstag. Auch den Verantwortlichen bei KFC habe seit einigen Wochen klar sein müssen, dass es Schwierigkeiten geben werde.

Die wertvollsten Fast-Food-Ketten der Welt
Platz 10: Burger King
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Der berühmte Whopper ist groß – der Markenwert der Fast-Food-Kette im Vergleich zu seiner Konkurrenz etwas geringer. Mit einem Wert von 5,12 Milliarden Dollar belegt Burger King den zehnten Platz der wertvollsten Fast-Food-Ketten weltweit. Damit wurde das Burger-Schnellrestaurant weit von seinem Erzrivalen McDonald's überholt.

(Foto: Reuters)
Platz 9: Taco Bell
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Bei Taco Bell gibt es Fastfood auf mexikanisch. In den USA hat die Imbiss-Kette besonderen Erfolg damit. Mit ihrem Markenwert von 5,39 Milliarden US-Dollar belegt sie den neunten Platz im Ranking.

(Foto: AP)
Platz 8: Chipotle
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Tacos, Burritos und Co. gibt es bei Chipotle zu kaufen. Das Unternehmen gibt es schon fast seit 25 Jahren, mittlerweile gibt es auch schon Filialen in Deutschland. Die TexMex-Kette belegt mit dem Markenwert von 5,7 Milliarden Dollar den achten Platz im Ranking.

(Foto: AP)
Platz 7: Tim Hortons
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Tim Hortons ist eine kanadische Schnellrestaurant-Kette. Benannt ist der Imbiss nach ihrem Gründer und Eishockey-Spieler Tim Horton. Anfangs beschränkte sich das Sortiment der Kette auf Kaffeespezialitäten und Backwaren, es wurde aber inzwischen auf Sandwiches und herzhafte Snacks erweitert. Der Markenwert ist auf 5,89 Milliarden Dollar angestiegen.

(Foto: AFP)
Platz 6: Domino's Pizza
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Bei manchen liegt sie sogar auf der Kurzwahl-Taste: die Nummer des liebsten Pizza-Lieferanten. Domino's ist ein Pizza-Lieferservice, den es bereits seit den 60er Jahren gibt. Das Unternehmen auch einen Firmensitz in Hamburg. Mit einem Markenwert von 6,29 Milliarden Dollar belegt Domino's Platz 6 im Ranking der wertvollsten Fast-Food-Ketten weltweit.

(Foto: AP)
Platz 5: Pizza Hut
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Käse im Rand, oder umso mehr obendrauf: Bei Pizza Hut wird nicht an Kalorien gespart. In nunmehr als 12.000 Filialen können sich Kunden ihre Pizza schmecken lassen oder ganz bequem Heim liefern lassen. Auf der Speisekarte stehen nicht die dünnen, italienischen Pizzen, sondern die dicke, amerikanische Pan-Version. Damit feiert das Unternehmen Erfolg: Der Markenwert beträgt 8,13 Milliarden Dollar.

(Foto: AP)
Platz 4: Kentucky Fried Chicken
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Frittierte Schenkel aus dem Pappeimer - das ist seit Jahrzehnten das Erfolgsrezept von Colonal Sanders und seiner Hähnchenbraterei. Immer wieder wird das Unternehmen wegen der Haltung der Hähnchen kritisiert. Das tut dem Markenwert keinen Abbruch, der sich auch 13,52 Milliarden US-Dollar beläuft.

(Foto: Reuters)

Der Gewerkschaft GMB zufolge versucht DHL die Lieferungen aus einem einzigen Verteilzentrum heraus zu organisieren. Vorgänger Bidvest habe ein ganzes Netz an Verteilzentren gehabt. Die Leidtragenden seien Hunderte KFC-Mitarbeiter, die nun auf einen Teil ihres Lohns verzichten müssten und mehr als 250 Bidvest-Mitarbeiter, deren Jobs verloren gegangen seien.

DHL entschuldigte sich für die Verzögerungen, lud die Verantwortung aber teilweise auf seinen Partner QSL ab. „Auch wenn wir nicht als einziger Partner für die Lieferkette von KFC verantwortlich sind, so entschuldigen wir uns für die Unannehmlichkeiten und Enttäuschungen, die KFC und dessen Kunden erfahren haben“, teilte DHL am Dienstag mit.

QSL ist für die Software der Lager- und Bedarfsplanung sowie für Einkauf und Abrechnung zuständig. „Mit Hilfe unseres Partners QSL fahren wir die Abläufe schrittweise wieder hoch, damit KFC seine Restaurants in den kommenden Tagen wieder öffnen kann“, hieß es weiter.

Am Montag hatte KFC seine Mitarbeiter aufgerufen, Urlaub zu nehmen. Empörte Kunden beschwerten sich in den sozialen Netzwerken über die Panne. Die Polizei im Londoner Bezirk Tower Hamlets rief per Twitter dazu auf, sie nicht wegen des Hühnchen-Notstands anzurufen. „Es ist keine polizeiliche Angelegenheit, wenn ihr Lieblings-Imbiss nicht das Menü anbietet, das sie sich wünschen“. DHL hatte erst kürzlich die Belieferung der KFC-Restaurants in Großbritannien und Irland übernommen.

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  • dpa
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