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Liquiditätskrise Immobilienfirma Vivacon geht das Geld aus

Die angeschlagene Immobiliengesellschaft Vivacon ist nach einem Millionenverlust in Finanzprobleme geraten und will mit Notverkäufen Geld in die Kasse bekommen. Das Unternehmen begründete dies am Freitag in Köln mit der anhaltenden Kapitalmarktkrise.
Objekte von Vivacon: Die Immobilienfirma steckt in Geldnot.

Objekte von Vivacon: Die Immobilienfirma steckt in Geldnot.

KÖLN. Wegen einer akuten Liquiditätskrise verhandle das Unternehmen mit den Gläubigerbanken über Stundungsvereinbarungen und die Möglichkeit eines außergerichtlichen Sanierungskonzeptes, teilte Vivacon am Freitag nach Börsenschluss mit. Vorgesehen seien eine kurzfristige Liquiditätsbeschaffung durch Verkauf von Immobilien und gegebenenfalls Beteiligungsvermögen. Ziel der Verhandlungen sei auch die Verlängerung der in diesem Jahr fälligen Portfoliofinanzierungen.

Das im Kleinwerteindex SDax gelistete Unternehmen beantragte nach eigenen Angaben zudem einen Segmentwechsel vom Prime Standard in den weniger stark regulierten General Standard. Die Aktie, im elektronischen Handel nach Ankündigung eines Millionenverlusts 1,3 Prozent im Minus geschlossen hatte, rutschte bereits am Freitagabend im Frankfurter Parketthandel nach der neuen Mitteilung weiter ab und schloss dort 25 Prozent tiefer bei 1,16 Euro. Am Pfingstmontag verloren die unmittelbar nach Handelsbeginn Papiere weitere 45 Prozent an wert.

Vivacon hatte bereits am Donnerstag mitgeteilt, für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Verlust von 160 Millionen bis 170 Millionen Euro zu erwarten. Sondereffekte wie Abschreibungen auf Wohnimmobilien und geplatzte Geschäfte hätten das Ergebnis belastet, hieß es. Wann der Konzernabschluss für 2008 veröffentlicht werde, sei ungewiss, teilte das Unternehmen am Freitagabend mit.

Vivacon verkleinert ferner den Vorstand auf zwei und den Aufsichtsrat auf drei Mitglieder. Vorstandsmitglied Frank Zweigner und Aufsichtsratsmitglied Erwin Walter Graebner scheiden aus den Gremien aus, wie es in der Mitteilung hieß.

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