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Locomore macht Bahn Konkurrenz Für 22 Euro von Stuttgart nach Berlin

Von Stuttgart nach Berlin und zurück: Die Bahn bekommt Konkurrenz auf der Fernstrecke. Das Unternehmen Locomore wirbt mit „nur unwesentlich längerer Fahrzeit“ als im ICE – und einem deutlich geringeren Preis.
Auf der Fernstrecke ist die Bahn noch weitgehend ein Monopolkonzern. Das Berliner Unternehmen Locomore will das ändern. Quelle: dpa
Kaum Konkurrenz

Auf der Fernstrecke ist die Bahn noch weitgehend ein Monopolkonzern. Das Berliner Unternehmen Locomore will das ändern.

(Foto: dpa)

DüsseldorfDie Deutsche Bahn bekommt neue Konkurrenz auf der Fernstrecke: Ab September 2016 will das Berliner Unternehmen Locomore einen täglichen Fernzug von Stuttgart nach Berlin und zurück aufs Gleis setzen, über Frankfurt am Main und Hannover. Dabei werde das Angebot „deutlich preiswerter sein“ als die Deutsche Bahn, sagte Locomore-Geschäftsführer Derek Ladewig der „Wirtschaftswoche“ laut Vorabbericht vom Donnerstag. Für die Strecke brauche Locomore „nur unwesentlich länger als ein ICE“.

Eine Fahrt von Stuttgart nach Berlin soll laut Ladewig ab 22 Euro zu haben sein. Der Normalpreis der Deutschen Bahn beträgt auf dieser Strecke 142 Euro, ohne Vergünstigungen wie etwa die BahnCard. Die Intercity-ähnlichen Züge und Lokomotiven will Locomore im Ausland mieten. „Die Verträge stehen kurz vor dem Abschluss“, sagte Ladewig der „Wirtschaftswoche“.

Seinen Angaben zufolge hat das Unternehmen zudem bereits mit der Schienennetz-Tochter der Deutschen Bahn einen Rahmenvertrag über die Trassen abgeschlossen, die bis 2020 läuft. „Wird unser erster Zug ein Erfolg, folgen andere Ziele: Köln, München, Rügen“, kündigte Ladewig an. Für sein Start-up Locomore sammelte er bereits 150.000 Euro bei Investoren ein. Weiteres Geld soll über die Crowdfundingplattform Startnext fließen, auf der Interessierte Locomore seit Donnerstag Geld zur Verfügung stellen können.

Der Zoch kütt'
Start des Silberlings in den 60er-Jahren
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Grüne Lokomotiven der Baureihe E 41 mit so genannten „Silberlingen“. Der Name entstand durch die Bauart aus nicht lackiertem Edelstahl. Damals gab es noch Raucherabteil und den beliebten Nachlösewagen. Wer keine Zeit hatte, eine Fahrkarte zu kaufen, konnte im Zug beim Schaffner nachlösen.

(Foto: Hans-Jürgen Vorsteher/DB)
Anbindung zum Flughafen
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Der damalige NRW-Verkehrsminister Horst-Ludwig Riemer gibt das Abfahrtsignal für den ersten Zug Richtung Düsseldorf-Flughafen im Oktober 1975.

(Foto: Historische Sammlung der Deutschen Bahn)
Die zweite Generation
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Der ET 420 war eigentlich entwickelt worden für die S-Bahn München aus Anlass der Olympischen Spiele in München 1972. Deshalb hießen sie auch „Olympia. Neu und noch ungewohnt war damals die zweifarbige Lackierung. Im Grunde war es noch ein Triebwagen der alten Generation. Denn zwischen den einzelnen Wagen war kein Durchgang möglich.

(Foto: Historische Sammlung der Deutschen Bahn)
S-Bahn-Wendezug Rhein-Ruhr
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Ende der 70er-Jahre rollten die erste Züge an, die speziell für den Einsatz in dem mittlerweile stark gewachsenen Netz konzipiert waren. Neue Elektroloks der Baureihen 111 und 143 zogen ebenso neue Waggons der Baureihe „x“. Diese S-Bahn-Einheiten sind teilweise auch heute noch im Einsatz. Die Baureihe 111 ist eine Produktion der westdeutschen Schienenfahrzeugindustrie. Im Bild die Eröffnungsfahrt auf der Linie 8 in Hagen 1988.

(Foto: Wolfgang Güttler/DB)
Wende-Loks
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Die Baureihe E143 kommt aus Werken der früheren DDR. Im Bild eine E143-Lok mit ihrem Zug in Essen.

(Foto: Historische Sammlung der Deutschen Bahn)
Generation 2000
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Ab der Jahrtausendwende rollten die Triebzüge der Baureihe ET 423 an. Lokbespannte S-Bahnen sind seitdem aus der Mode. Der ET 423 war der erste klimatisierte Zug in der Region. Zwischen den Wagen können die Fahrgäste durchgehen. 2014 wurden alle Fahrzeuge mit Videoüberwachung nachgerüstet. Im Bild verlässt die Linie S 11 den Hauptbahnhof Köln.

(Foto: DB AG, Wolfgang Klee)
Moderner und sicherer
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Der Nachfolger ET 422 ist von seinem Vorgänger ET 423 äußerlich kaum zu unterscheiden. Aber das ab 2008 eingesetzte Fahrzeug hat einen neuen Triebkopf mit Knautschzone, eine neue Bremssteuerung und zusätzlich eine Magnetschienenbremse. Im Bild ein Zug bei der Ausfahrt aus Essen.

(Foto: DB AG, Georg Wagner)
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  • afp
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