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Logistik Fedex beendet teilweise die Zusammenarbeit mit Amazon

Fedex lässt den US-Luftfrachtvertrag mit Amazon auslaufen. Das ist wohlmöglich eine Reaktion auf Amazons Investitionen in eigene Zustelllogistik.
Update: 08.06.2019 - 11:06 Uhr Kommentieren
In der Zustellbranche könnte Amazon bald zum großen Konkurrenten werden. Quelle: dpa
Fedex

In der Zustellbranche könnte Amazon bald zum großen Konkurrenten werden.

(Foto: dpa)

Memphis Der Paketdienstleister Fedex wird seinen US-Luftfrachtvertrag mit dem weltgrößten Onlinehändler Amazon nicht verlängern. Fedex begründete die Entscheidung in einer Mitteilung vom Freitag damit, sich auf den „breiteren E-Commerce-Markt“ konzentrieren zu wollen. Zugleich stellte der Konzern klar, dass es nur um das US-Geschäft der Luftfrachtsparte Fedex Express gehe und er mit Amazon weniger als 1,3 Prozent seines Gesamtumsatzes mache.

Amazon sagte dazu: „Wir respektieren die Entscheidung von FedEx und danken ihnen, für den Service gegenüber den Amazon-Kunden in den letzten Jahren.“ Der Handelskonzern investiert selbst schon länger massiv in seine Zustelllogistik und betreibt bereits eine eigene Lieferwagen- und Flugzeugflotte in den USA. Branchenanalysten halten es für gut möglich, dass der Konzern sich langfristig zum ernsthaften Konkurrenten der großen Paketdienste wie UPS, Fedex oder DHL entwickelt. Im Bundesstaat Kentucky baut Amazon sogar schon einen eigenen Frachtflughafen für rund 1,5 Milliarden Dollar. Auch die sogenannte „letzte Meile“ – den Weg vom Verteilzentrum zur Haustür des Kunden bestreitet Amazon immer häufiger selbst. Außerdem kündigte der Konzern jüngst an, in den kommenden Monaten damit zu beginnen, per Drohne auszuliefern.

Amazon-Chef Jeff Bezos hat bereits angekündigt, ganz Amerika mit Service- und Logistikzentren zu überziehen. Kampfansagen an die etablierten Zustelldienste vermeidet er aber bislang. Das liegt auf der Hand, denn noch stecken die Unternehmen in einem – wenngleich zunehmend angespannten – Abhängigkeitsverhältnis. Die Paketflut bringt den Zustelldiensten nicht nur Einnahmen, sondern auch viel Stress. Zumal Amazon stets auf extrem schnellen Versand drängt.

Mehr: Amazon will künftig Pakete mit einer Lieferdrohne zustellen. Zunächst soll das Fluggerät testweise kleine Haushaltswaren wie Zahnpasta oder Rasierer liefern.

  • dpa
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