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London Flugbetrieb am Flughafen Gatwick trotz erneuter Drohnensichtung wieder aufgenommen

Wegen einer erneuten Drohnensichtung hat der Flughafen Gatwick am Abend erneut kurzzeitig seinen Betrieb eingestellt. Die Polizei ermittelt.
Update: 21.12.2018 - 20:00 Uhr Kommentieren
Der Flughafen musste zum wiederholten Male den Betrieb wegen einer mutmaßlichen Drohnensichtung einstellen. Quelle: dpa
Gatwick Airport

Der Flughafen musste zum wiederholten Male den Betrieb wegen einer mutmaßlichen Drohnensichtung einstellen.

(Foto: dpa)

London Der Flugbetrieb am Londoner Flughafen Gatwick ist am Freitagabend nach kurzzeitiger Unterbrechung wieder aufgenommen worden. Das teilte eine Airport-Sprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Es habe eine bestätigte Drohnensichtung gegeben, sagte sie. Die Maßnahmen des Militärs zur Abwehr von Drohnen seien aber ausreichend, um die Sicherheit zur gewährleisten.

Erst am Morgen hatten nach rund 36 Stunden des Stillstands wieder Flugzeuge in Gatwick starten und landen können. Insgesamt rund 150 000 Passagiere waren von den Flugausfällen und Umleitungen seit Mittwochabend betroffen.

Am Donnerstag hatte es einen ähnlichen Vorfall gegeben. Der zweitgrößte Airport in Großbritannien war fast den ganzen Tag komplett stillgelegt. Dutzende Male wurden Drohnen gesichtet.

Die Polizei geht von einer gezielten Störaktion aus und hat bereits Personen im Visier, die zu den Vorfällen befragt werden sollen. Ob es sich dabei um Verdächtige oder mögliche Zeugen handelt, war zunächst unklar.

Polizei und Militär hatten Technik am Flughafen installiert, mit der die Sicherheit gewährleistet werden sollte und die Drohnen abgewehrt werden können.

Auch in Deutschland sind Zwischenfälle mit Drohnen ein wiederkehrendes Problem. In den vergangenen Monaten haben sie sogar deutlich zugenommen: Laut der Deutschen Flugsicherung wurden bis einschließlich November 152 Fälle gemeldet, bei denen Verkehrsflieger durch Drohnen behindert wurden, die gefährlich nah an Flughäfen oder auf der Strecke auftauchten. Im bisherigen Rekordjahr 2017 waren es lediglich 88 Fälle gewesen.

  • dpa
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