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Luftfahrtbranche Luftfahrt-Verband IATA muss seine Gewinnprognose wegen Handelskonflikten kassieren

Der internationale Luftfahrt-Verband senkt seine Gewinnprognose für das laufende Jahr um gut ein Fünftel. Der Grund: Handelskonflikte und hohe Kerosinkosten.
02.06.2019 - 12:16 Uhr Kommentieren
Der Gewinn wird im laufenden Jahr wohl nur noch knapp 26 Milliarden Euro betragen. Quelle: dpa
Luftfahrt

Der Gewinn wird im laufenden Jahr wohl nur noch knapp 26 Milliarden Euro betragen.

(Foto: dpa)

Seoul Zunehmende Handelskonflikte und steigende Kerosinkosten schmälern die Gewinnaussichten der weltweiten Luftfahrtbranche. Der internationale Luftfahrt-Verband IATA senkte seine Gewinnprognose am Sonntag für das laufende Jahr um gut ein Fünftel auf 28 Milliarden Dollar (rund 26 Milliarden Euro). Das wäre ein Rückgang von mehr als sechs Prozent zu den 30 Milliarden Dollar Gewinn des Vorjahres.

Im Dezember hatte IATA für 2019 noch einen Gewinnanstieg auf 35,5 Milliarden Dollar prognostiziert. „Die Fluglinien werden noch Gewinne machen in diesem Jahr, aber das Geld ist nicht leicht zu verdienen“, sagte IATA-Chef Alexandre de Juniac bei dem Jahrestreffen des Verbands in Seoul. Protektionismus und Isolationismus seien auf dem Vormarsch. IATA repräsentiert rund 290 Fluglinien und damit mehr als 80 Prozent des weltweiten Flugverkehrs.

Vor allem im Frachtgeschäft haben sich die Bedingungen verschärft. „Der weltweite Handel hat derzeit Wachstumsraten von Null Prozent und das hat einen unmittelbaren Einfluss auf das Cargo-Geschäft“, sagte Juniac Reuters TV. Den IATA-Prognosen zufolge wird sich das Wachstum der Passagierkapazitäten 2019 auf 4,7 Prozent verlangsamen, im vergangenen Jahr hatte das Plus noch bei 6,9 Prozent gelegen.

Mehr: Die heißeste Wette in der Luftfahrt sind zur Zeit Flugtaxis. Welche politischen Hürden dafür aber noch überwunden werden müssen, lesen Sie hier.

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