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Lufthansa bremst Airline fordert späteren Eröffnungstermin für Flughafen BER

Die Planer des Flughafens Berlin-Brandenburg peilen eine Eröffnung Ende 2016 an – doch die Lufthansa plädiert für einen noch späteren Starttermin. Grund sind Befürchtungen, der Winterflugplan könne beeinträchtigt werden.
Seit Jahren wird die Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens verschoben. Nun fordert die Lufthansa eine weitere Verschiebung. Quelle: dpa
Hauptstadtflughafen BER

Seit Jahren wird die Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens verschoben. Nun fordert die Lufthansa eine weitere Verschiebung.

(Foto: dpa)

Schönefeld, FrankfurtDie Deutsche Lufthansa hat sich dafür ausgesprochen, die für Ende 2017 geplante Eröffnung des Hauptstadtflughafens BER um ein halbes Jahr zu verschieben. Die Airline halte es für ungünstig, den Flughafen mit einem knapp genähten Winterflugplan zu eröffnen, mit der Gefahr unter anderem von Schnee und Nebel, sagte der Leiter der Abteilung Konzernpolitik, Thomas Kropp, am Samstag im rbb-Inforadio. Daher sei es besser, den Flughafen erst im Sommer 2018 zu in Betrieb zu nehmen.

Dann wolle die Lufthansa am Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg auch mit Langstreckenangeboten an den Start gehen, sagte Kropp. Dies gehe von Tegel aus nicht. „Tegel ist zu klein für neue Langstreckenangebote“, meinte der Konzernsprecher.

Die Flughafengesellschaft reagierte reserviert auf den Vorstoß der Lufthansa. „Unser Ziel ist weiterhin die Inbetriebnahme Ende 2017“, sagte FBB-Sprecher Unternehmenssprecher Lars Wagner. „Dazu besteht nach wie vor die Chance.“

Hier kommen Flüge oft zu spät
Meiste Verspätungen – Platz 5: Nürnberg
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Der zweitgrößte Flughafen Bayerns schneidet in der Verspätungsrangliste schlecht ab. Im Jahr 2015 waren insgesamt 504 Flüge verspätet oder wurden annulliert. Das waren 3,13 Prozent aller Flüge in Nürnberg. Die Prozentzahl gibt dabei den jeweiligen Prozentsatz der Verspätungen ab einer Stunde sowie Annullierungen am Gesamtflugvolumen des Flughafens an.

Quelle: „Welt“, Flightright/OAG, Mindestflugvolumen jeweils 5000 Flüge pro Flughafen.

(Foto: dpa)
Meiste Verspätungen – Platz 4: Leipzig/Halle
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An Sachsens Drehkreuz Leipzig hatten zwar lediglich 292 Flüge mehr als eine Stunde Verspätung oder wurden annulliert, doch die machten 3,21 Prozent des Flugvolumens aus. Sprich: Passagiere mussten im innerdeutschen Vergleich oft warten.

(Foto: dpa)
Meiste Verspätungen – Platz 3: Köln/Bonn
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Auch größere Flughäfen schneiden in der Verspätungsrangliste schlecht ab: Der Airport Köln/Bonn knackte 2015 die Marke von zehn Millionen Passagieren, dabei hatten 1400 Flüge mehr als eine Stunde Verspätung oder fielen aus. Das waren 3,26 Prozent aller Flüge.

(Foto: dpa)
Meiste Verspätungen – Platz 2: Frankfurt
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Frankfurt ist Deutschlands größte Luftfahrtdrehkreuz – und auch einer der unpünktlichsten Flughäfen. Der „Flightright“-Analyse zufolge waren 7754 Flüge von Verspätungen und Annullierungen betroffen. 3,31 Prozent des Gesamtverkehrs war damit nicht pünktlich.

(Foto: dpa)
Meiste Verspätungen – Platz 1: Dresden
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1,7 Millionen Passagiere zählte der Airport Dresden 2015. Ob die zurückgehende Zahl mit den Verspätungen zu tun hat? Denn die sind mit einem Anteil von 3,52 Prozent am Gesamtflugvolumen die höchsten in Deutschland. 321 Flüge besonders unpünktlich oder fielen aus.

(Foto: ZB)
Wenigste Verspätungen – Platz 5: Hannover
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Der Airport der niedersächsischen Landeshauptstadt eröffnet die Top Fünf der Flughäfen mit den wenigsten Verspätungen. 527 Flüge waren mehr als eine Stunde hinter der geplanten Zeit oder wurden gecancelt – macht 2,55 Prozent am Gesamtflugvolumen.

(Foto: dpa)
Wenigste Verspätungen – Platz 4: Bremen
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Rund vier Prozent weniger Passagiere verzeichnete der Airport der Hansestadt 2015. An den Verspätungen kann das eigentlich nicht gelegen haben 256 Flüge waren in Bremen betroffen, das macht einen Prozentsatz von 2,2 Prozent.

(Foto: Imago)
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  • dpa
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