Lufthansa-Chef an Absturzstelle „Wir helfen nicht nur diese Woche“

Lufthansa-Chef Spohr besucht den Ort des Germanwings-Absturzes in den Alpen und verspricht den Angehörigen der Opfer seinen Beistand. Um ein Video, das an Bord aufgenommen worden sein soll, gibt es weiter Verwirrung.
Update: 01.04.2015 - 12:54 Uhr 9 Kommentare
„Tief beeindruckt von der Professionalität, der Energie, dem Mitgefühl und der Sympathie“. Quelle: Reuters
Lufthansa-Chef Spohr (r.) und Germanwings-Chef Winkelmann

„Tief beeindruckt von der Professionalität, der Energie, dem Mitgefühl und der Sympathie“.

(Foto: Reuters)

Seyne-Les-Alpes/MarseilleLufthansa-Chef Carsten Spohr hat den Angehörigen der Opfer des Germanwings-Absturzes zugesagt, dass beide Unternehmen solange wie nötig Hilfe leisten werden. „Wir helfen nicht nur diese Woche. Wir möchten solange helfen, wie Hilfe benötigt wird“, kündigte er bei einem Besuch mit Germanwings-Chef Thomas Winkelmann am Mittwoch in Le Vernet nahe der Absturzstelle in den französischen Alpen an. Zuvor hatten sie am Gedenkort in Le Vernet, einer kleinen Siedlung in unmittelbarer Nähe des Katastrophenortes, einen Kranz niedergelegt.

Nach Angaben eines Sprechers des Germanwings-Mutterkonzerns Lufthansa war auch ein Treffen der beiden Manager mit Helfern am Einsatzort in Seyne-les-Alpes geplant, um ihnen für ihre Arbeit zu danken. Danach sollten sie in Marseille mit Angehörigen der Opfer zusammenkommen.

Konzernchef Spohr dankte allen Einsatzkräften, Helfern und den Menschen im Absturzgebiet erneut für ihre Unterstützung. Er zeigte sich „tief beeindruckt von der Professionalität, der Energie, dem Mitgefühl und der Sympathie“. Die gute Zusammenarbeit mit den französischen Verantwortlichen sei eine große Hilfe für Lufthansa und das Tochterunternehmen Germanwings. Gegen Ende seines Statements in englischer Sprache bedankte sich Spohr ausdrücklich noch einmal bei französischer Bevölkerung und Einsatzkräften auf Französisch.

Zu den am Vorabend bekanntgewordenen neuen Details über die Erkrankung des Copiloten äußerte sich Spohr nicht. Die „Bild“-Zeitung und das französische Magazin „Paris Match“ hatten berichtet, ein solches Video sei auf einem am Absturzort gefundenen Speichermedium entdeckt worden. Laut der „Bild“-Zeitung sind die Aufnahmen stark verwackelt. Einzelne Menschen seien nicht zu identifizieren, es seien aber „Mein Gott“-Rufe in mehreren Sprachen zu hören. Das Video wurde demnach im hinteren Teil des Germanwings-Fliegers aufgezeichnet. Gefunden wurde das Speichermedium laut „Bild“ von jemandem aus dem „Kreis der Ermittler“.

Die französische Justiz hat die Herausgabe des Videos gefordert. „Wenn eine Person ein solches Video besitzen sollte, muss sie es umgehend den Ermittlern übergeben“, erklärte der zuständige Staatsanwalt von Marseille, Brice Robin, am Mittwoch. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt liege den Ermittlern kein Video vor, das den Absturz des Airbus A320 zeige.

Auch der Vertreter der Gendarmerie, Jean-Marc Ménichini, bestritt die Angaben der „Bild“ in einem Interview mit dem US-Nachrichtensender CNN. Die Ermittler hätten die am Absturzort gefundenen Handys noch nicht ausgewertet. Die Geräte würden im Zuge weiterer Untersuchungen an ein spezialisiertes Institut in Rosny-sous-Bois bei Paris geschickt.

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9 Kommentare zu "Lufthansa-Chef an Absturzstelle: „Wir helfen nicht nur diese Woche“"

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  • die Lufthansa ist am Boden. Das will nur leider noch keiner erkennen. (leider) muss ich jedes Jahr ca 100 mal fliegen. Bisher war es immer beruhigend in ein LH Flugzeug einzusteigen. Meistens sind es eher sehr abenteuerliche Reisen am Ende der Welt. Aber während der letzten Tagen hat sich meine Meinung gegenüber LH etwas geändert. Nicht wegen den Tatsachen, sondern wegen den Aussagen der Verantwortlichen der LH die sich öfters widersprechen. Traurig was aus der LH geworden ist. Vielleicht sind diese "jungle carriers" die ich benutzen muss genauso oder sogar sicherer als sogenannte Elite Carriers die vor nichts scheuen um ein paar Cents zu sparen. Traurig !

  • Korrespondent der Times mit entsprechendem Durchblick die Methoden der Beeinflussung der Masse (die Masse wird in anderen Sprachen auch als Mob bezeichnet) genausestens beschrieben hat, unter Hinweis auf mehr als 2000 Jahren Erfahrung der daran Beteiligten. Schachspieler kennen den Spruch: Wissen ist Macht!

  • @ Herr Queri: Ihre letzten beiden Absätze: "Ich kenne......" usw. entsprechen auch meiner Ansicht! Lesen Sie mal die Kommentare zu meinem Eintrag und Sie werden erkennen, das gegen Dummheit selbst Götter vergebens kämpfen. Im übrigen verweise ich auf Douglas Reed als (vergessener und verdrängter) Buchautor, der schon vor 60 Jahren als pensionierter ehemEuropa-

  • Wie bitte, Sie nennen ein Youtube-Filmchen bzw. Audiostream einen "Beweis" für Verfälschungen?
    Jaja, für Wunschdenken jeder Art läßt sich dort immer was finden, viel Spaß weiterhin, aber beschimpfen Sie nicht Leute, die das für - vorsichtig - fragwürdig halten.... das von anderen angemahnte "Denken", wie wäre es denn mal selber damit?

  • @ Herr Erwin Zimmermann

    >> haben Sie noch den Abschuss durch Außerirdische vergessen. >>

    Lieber H. Zimmermann,

    das mußte ich doch gar nicht !

    Einen Außerirdischen in "Gestalt des Co-Piloten" hat man doch für Gutgläubige wie Sie, die alles glauben, was man ihnen aufs Tablett serviert ( zumal meistens unfähig, seinen Grips zu gebrauchen und kritisch zu hinterfragen ) präsentiert !

    In meinen Auslassungen in letzten paar Tagen habe ich nur darauf aufmerksam gemacht, dass für solch einen Absturz es auch andere Gründe geben kann ( die ich zum größten Teil aus meiner Sicht aufgelistet habe ), als den Außerirdischen Co-Piloten, der plötzlich von der Idee besessen wurde, sich und weitere 150 Mitmenschen zu ermorden.

    Ich kenne natürlich die "TATSÄCHLICHE URSACHE" für den Absturz auch nicht, ich lasse mich aber von dämlichen Schreib-Fuzzis auch nicht verarschen ( im Vergleich zu Ihnen ).

    Das macht den Unterschied aus !




  • Klären Sie mich bitte auf: Wer warnt LH deutlich? Die USA?

  • Mein lieber Herr (Zimmer)Mann, jeder der noch mehr als eine Gehirnzelle zum Denken benutzt (wozu ich auch Herrn Queri zähle!) ist klar, das die Geschichte um den Germanwings Flug mindestens dubios ist! Hier mein Kommentar vom 26.03.2015, 19:17 Uhr zum Artikel: Cockpit Tür:

    Ein klassischer Fall von MindControl! Da die LH die "RunningHome" Software nicht verwendet, konnte das Flugzeug nur mit der zuerst genannten Methode gecrasht werden. Eine deutliche Warnung an die LH. Meines Erachtens ähnlich (allerdings mit der Atombombe vor der jap. Küste) wie der Fukushima-Crash, der ja ebenfalls bewusst herbeigeführt wurde als Warnung an Japan. Lieber Zensor, dieser Kommentar wurde bereits gespeichert, nix für ungut!
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    Gestern und heute weitere Informationen: Audioaufzeichnung des Stimmenrecorders offensichtlich gefälscht: Die Analyse eine Audiostreams von youtube ergab Veränderungen und Einfügungen!!
    Angeblich waren Versuche der US-Armee mit elektromagnetischen Waffen zum Zeitpunkt des Absturzes im Mittelmeer.
    Meines Erachtens der wichtigste Hinweis (den Subtext lesen!) auf eine anderen Hintergrund der Kommentar von Merkel + Hollande nach dem gestrigen Treffen:
    Deutschland und Frankreich seien in den ersten drei Monaten des Jahres "in Bewährungsproben enger zusammengerückt", sagte Merkel nach den deutsch-französischen Regierungsgesprächen in Berlin mit Blick auf den Absturz und den Anschlag islamistischer Extremisten auf das französische Satiremagazin Charlie Hebdo.
    Der französische Präsident François Hollande sprach von einem Regierungstreffen "im Kontext der Tragödien" und einer ganz besonderen "deutsch-französischen Brüderlichkeit", die sich angesichts der Katastrophen entwickelt habe.
    Übrigens, gab es hier im Handelsblatt irgendwo zu lesen, das Deutschland, Frankreich und Italien der neu gegründeten Konkurrenz zum IWF der BRICS-Bank beitreten wollen? Nur so zum nachdenken!

  • Lieber Herr Queri,
    In ihren verworrenen Theorien, die Sie hier in den letzten Tagen verbreitet haben, haben Sie noch den Abschuss durch Außerirdische vergessen.

  • >> Um ein Video, das an Bord aufgenommen worden sein soll, gibt es weiter Verwirrung. >>

    Man findet mittlerweile sogar Videos.....nur die verschwundene Black-Box interessiert wohl keinen mehr !

    Die Abgefuckte Inszenierung mit dem Co-Piloten hat wohl alle Beteiligten zufrieden gestellt !

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