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Lufthansa Flugbegleiter-Gewerkschaft bereitet Streik vor

Seit mehr als einem Jahr streiten Lufthansa und Ufo über Flugbegleiter-Gehälter und die Personalpolitik der Airline. Die Gewerkschaft greift nun zu härteren Mitteln und bereitet sich auf einen Streik vor.
21.08.2012 - 12:42 Uhr Kommentieren
Die Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo bereitet sich auf einen Streik vor. Quelle: dpa

Die Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo bereitet sich auf einen Streik vor.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo geht von einem Scheitern der Tarifverhandlungen mit der Lufthansa aus und bereitet ihre Mitglieder auf einen baldigen Streik vor. Nach dem Verlauf der Tarifgespräche sei damit zu rechnen, dass das für spätestens Mittwoch erwartete nächste Angebot der Airline an die rund 18.000 Stewards und Stewardessen keine „verhandlungsfähigen Lösungsansätze“ bringe, teilte die Gewerkschaft am Dienstag mit. „Daher laufen intern die Vorbereitungen für den dann notwendigen Arbeitskampf auf Hochtouren.“ Ein Aufruf zum Streik werde dann gesondert veröffentlicht, hieß es.

Die Fronten in dem seit 13 Monaten andauernden Tarifstreit sind verhärtet. Ufo fordert nicht nur höhere Gehälter, sondern stemmt sich gegen den harten Sparkurs der Kranich-Airline. Sturm laufen die Gewerkschafter vor allem gegen den Einsatz von Leiharbeitern auf bestimmten Flügen sowie gegen die geplante Lufthansa-Billigtochter im Europaverkehr - hier sollen das Kabinenpersonal wesentlich weniger verdienen.

Die Einschnitte sind nach Ansicht der Lufthansa-Manager nötig, da die Fluggesellschaft in Europa mit Billigfliegern wie Ryanair oder Easyjet konkurriert, die dank niedriger Kosten hohe Gewinne einfliegen. Die Lufthansa hingegen verbucht auf vielen Europarouten Verluste.

Ein Lufthansa-Sprecher betonte, dass die Verhandlungen mit Ufo nicht gescheitert seien. Die Lufthansa sei nach wie vor daran interessiert, zusammen mit Ufo nach Lösungen in dem Konflikt zu suchen.

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    Das jüngste Tarifangebot der Lufthansa hatte der Ufo-Vorstand Ende vergangener Woche als „nicht verhandelbar“ abgelehnt. Aus rechtlichen Gründen rief die Gewerkschaft aber nicht unmittelbar zum Streik auf.

    • rtr
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