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Lufthansa-Konkurrent spart Air Berlin schafft Check-In-Automaten ab

Vor wenigen Wochen hat Air Berlin wieder einmal eine neue Strategie präsentiert. Die schwer gebeutelte Airline will wieder wachsen. Doch jetzt wird beim Check-In gespart. Welche Folgen das für Passagiere hat.
04.12.2015 - 14:19 Uhr
Die Fluggesellschaft schafft die Geräte ab. Quelle: Imago
Check-In-Automat von Air Berlin

Die Fluggesellschaft schafft die Geräte ab.

(Foto: Imago)

Düsseldorf Im Terminal gehören sie längst zur gewohnten Ausstattung wie die Schalter dahinter: Lange Reihen von Check-In-Automaten. Doch Passagiere von Air Berlin müssen nun umdenken. Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft schafft die Automaten, an denen sich die Fluggäste am Flughafen ihre Bordkarten ausdrucken können, wieder ab.

Es gebe einfach zu wenige Passagiere, die die Möglichkeit heute noch nutzten, begründet Air Berlin die Entscheidung gegenüber dem Reisemagazin „FVW“, über die auch der „Aerotelegraph“ berichtet. Das Nutzungsverhalten hat sich den vergangenen Jahren gewandelt. Immer mehr Fluggäste checken online oder mobil ein. Dabei wird die Bordkarte schon vor Anreise zum Flughafen ausgedruckt oder digital auf dem Smartphone angezeigt.

Für alle digital noch nicht so sattelfesten Passagiere bietet Air Berlin die Möglichkeit, ihre Bordkarte direkt am Schalter zu bekommen. Im Gegensatz zu manchen Billigfliegern ist der Check-In am Schalter aber weiter kostenlos. Man erwarte aber nicht, dass es dort nun zu längeren Wartezeiten komme, hieß es von Air Berlin.

Mit der Entscheidung gegen die Check-In-Automaten will der Lufthansa-Konkurrent vor allem eins: Geld sparen. Denn Air Berlin muss die Automaten warten und auf Flughäfen teilweise Gebühren für die Aufstellung bezahlen. Bis Jahresende sollen nun laut Aerotelegraph alle 35 Automaten abgebaut werden. Auf Geräten, die den Service für mehrere Airlines betreiben, wird die Check-In-Funktion für Air Berlin deaktiviert.

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Standort erkennen

    Die Fluggesellschaft steht wirtschaftlich am Abgrund. Bis Ende September flog Air Berlin einen Betriebsverlust vor Zinsen und Steuern von 94,3 Millionen Euro ein, netto lag das Minus sogar bei 191,4 Millionen Euro. Das Eigenkapital der Gesellschaft ist seit zwei Jahren aufgezehrt, die Nettoverschuldung lag Ende September bei 787 Millionen Euro.

    Im November hatte Vorstandschef Stefan Pichler eine neue Strategie vorgestellt. Air Berlin will demnach wieder wachsen – vor allem auf der Langstrecke und über die beiden Drehkreuze in Düsseldorf und Berlin. So sollen ab dem kommenden Sommerflugplan neue Ziele wie Dallas, Boston und San Francisco sowie Havanna auf Kuba angeflogen werden.

    Das sind die sichersten Airlines der Welt
    Platz 15: All Nippon Airways (Japan)
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    Die Liste der 15 sichersten Fluglinien eröffnet All Nippon Airways. Im Jahr 2013 hatte ANA von Air Transport World (ATW) den Preis „Airline of the Year 2013“ erhalten. Nach Triebwerksproblemen im selben Jahr rutschte die Airline vom Spitzenplatz aus der Top Ten. ANA erreicht den Wert von 0,018, das macht Platz 15.

    (Foto: AFP)
    Platz 14: Virgin Atlantic Airways (Großbritannien)
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    Vergangenes Jahr noch auf Platz 16: Die Flotte der Virgin Atlantic besteht aus 38 Flugzeugen mit einem Durchschnittsalter von 8,4 Jahren. Jährlich befördert die Airline 5,3 Millionen Passagiere – bisher ohne jeden Absturz. Platz 14 mit einem Index von 0,017.

    Einmal im Jahr stellt das Flugunfallbüro Jacdec für das Fachmagazin „Aero International“ ein Sicherheitsranking der 60 größten Fluggesellschaften auf. Die Sicherheit berechnet sich nach der Anzahl der Ausfälle pro Flugkilometer, gewichtet um die Schwere des Unfalls und einen Landesfaktor. Da alle Unfälle der vergangenen 30 Jahre zeitlich gewichtet in die Statistik eingehen, schneiden viele Airlines wegen schwerer Unglücke in der Vergangenheit schlecht ab.

    (Foto: Reuters)
    Platz 13: Qantas (Australien)
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    Qantas verlor seit 56 Jahren kein Flugzeug bei einem Unfall. Der letzte tödliche Unfall liegt sogar 69 Jahre zurück. In den vergangenen zwei Jahren reihte sich die Fluggesellschaft in die Top Ten ein. Nun rutscht sie mit einem Index von 0,016 auf Platz 13 ab.

    (Foto: Reuters)
    Platz 12: Lufthansa (Deutschland)
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    Die größte Airline Deutschlands verpasst wie auch im vergangenem Jahr knapp die Top Ten. Lufthansa kann auf eine sehr gute Sicherheitsbilanz blicken: Der letzte Unfall mit Todesfolge liegt 21 Jahre zurück, in den vergangenen Jahren kam es zu vereinzelten Zwischenfällen. Im Sicherheitsranking bleibt der Kranich mit einem Index von 0,016 wie im Vorjahr auf Platz zwölf.

    (Foto: dpa)
    Keine Platzierung: Germanwings (Deutschland)
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    Die Lufthansa-Tochter Germanwings, die 2015 mit einem vom Copiloten vorsätzlich in die Alpen gelenkten Airbus die Sicherheitsdebatte in der Zivilluftfahrt beherrschte, ist wegen ihrer Verkehrsleistung nicht unter den 60 weltgrößten Airlines. Dadurch verzeichnete 2015 keine Gesellschaft aus der hier betrachteten Gruppe ein größeres Unglück – obwohl es auch Unfälle gab, bei denen Flugzeuge als Totalverlust abgeschrieben werden mussten. Menschenleben waren dabei nicht zu beklagen.

    (Foto: AFP)
    Platz 11: Jetblue Airways (USA)
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    Jetblue Airways verzeichnete in ihrer Geschichte keine Zwischenfälle mit Todesopfern oder Flugzeugverluste. Einige Zwischenfälle erlangten jedoch breite mediale Aufmerksamkeit, so wie der im September 2014: Der Jetblue-Flug 1416 musste nach einer Feuermeldung im rechten Triebwerk am Startflughafen notlanden. Aufgrund von Rauch musste eine Person zur Beobachtung ins Krankenhaus. Danach gab es keine Zwischenfälle – Rang elf mit einem Index von 0,016.

    (Foto: dapd)
    Platz 10: TAP Portugal (Portugal)
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    Die größte portugiesische Airline TAP Portugal fliegt in Deutschland unter anderem Frankfurt, Hamburg und München an. Mit knapp 80 Flugzeugen in der Flotte gehören die Portugiesen zu den kleinen Mitgliedern der Star Alliance. 39 Jahre ohne Unglück sorgen mit einem Index von 0,015 für eine gute Platzierung im Ranking.

    (Foto: dpa)
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