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Lufthansa Piloten wollen Cargo bestreiken

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit plant am Mittwoch und Donnerstag Streiks bei der Lufthansa Cargo AG. Man will Signale vom Konzernvorstand - das Unternehmen reagiert mit Kritik.
06.10.2014 Update: 07.10.2014 - 03:47 Uhr 2 Kommentare
Streik bei Lufthansa Cargo: Die Pilotenvereinigung kündigte im Tarifkonflikt die Niederlegung der Arbeit an. Quelle: dpa

Streik bei Lufthansa Cargo: Die Pilotenvereinigung kündigte im Tarifkonflikt die Niederlegung der Arbeit an.

(Foto: dpa)

Frankfurt/Main Die Pilotenvereinigung Cockpit hat für diesen Mittwoch und Donnerstag Streiks bei der Frachtfluggesellschaft Lufthansa Cargo angekündigt. Von Mittwoch 3.00 Uhr bis Donnerstag 22.30 Uhr werde es keine Flüge von deutschen Flughäfen geben, teilte Cockpit am Montagabend in Frankfurt mit. Mit dem Streik solle ein neuer Tarifvertrag zur Übergangsversorgung erreicht werden.

Nach Angaben der Lufthansa sind 21 Flüge betroffen. Das Unternehmen kündigte einen Sonderflugplan an, um möglichst viele Flüge sicherzustellen. Allerdings werde rund die Hälfte der Fracht ohnehin an Bord von Passagierflugzeugen befördert und sei daher nicht betroffen.

Im Tarifstreit geht es um die künftigen Übergangsrenten für 5400 Piloten und Co-Piloten der Fluggesellschaften Lufthansa, Lufthansa-Cargo und Germanwings. Die Lufthansa hat die bisherigen Regeln zum Jahresende 2013 gekündigt. Sie will erreichen, dass die Piloten frühestens mit 60 (bislang 55) Jahren in den bezahlten Vorruhestand gehen können. Zudem soll das durchschnittlich zu erreichende Austrittsalter von 58 auf 61 Jahre angehoben werden. Dazu wurden komplexe Übergangsregeln angeboten.

Lufthansa kritisierte den erneuten Streikaufruf von Cockpit scharf, es sei der sechste der Gewerkschaft binnen weniger Wochen. Angesichts der Kompromissbereitschaft der Fluggesellschaft in den vergangenen Gesprächen sei der Streikaufruf "weder verständlich noch verhältnismäßig - insbesondere da Piloten von Lufthansa Cargo bereits heute bis zum Alter von 60 Jahren fliegen und kein einziger Pilot der Lufthansa Cargo von den von Lufthansa vorgeschlagenen Anpassungen der Übergangsversorgung betroffen wäre", hieß es in einer Erklärung des Unternehmens am Abend.

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    Lufthansa Cargo wird nach eigenen Angaben am Mittwoch einen Sonderflugplan erstellen, um trotz des Streiks möglichst viele Flüge absolvieren zu können. Da rund die Hälfte der Fracht an Bord der Passagierflugzeuge von Lufthansa und Austrian Airlines befördert werde, stehe den Kunden von Lufthansa Cargo auch während des angekündigten Streikzeitraums das weltweite Transportnetzwerk zur Verfügung, erklärte die Fluggesellschaft.

    • dpa
    • afp
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    2 Kommentare zu "Lufthansa : Piloten wollen Cargo bestreiken"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Die Lust am Streik der Piloten
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      Die Pilotenvereinigung Cockpit hat für diesen Mittwoch und Donnerstag Streiks bei der Frachtfluggesellschaft Lufthansa Cargo angekündigt. Von Mittwoch 3.00 Uhr bis Donnerstag 22.30 Uhr werde es keine Flüge von deutschen Flughäfen geben, teilte Cockpit am Montagabend in Frankfurt mit. Mit dem Streik solle ein neuer Tarifvertrag zur Übergangsversorgung erreicht werden.

      Sie wollen also nicht auf ihre Privilegien verzichten.
      Dafür nehmen sie auch die Kunden ich Geiselhaft.
      Rente mit 55 plus Luxusversorgung durch die Lufthansa ist von Gestern. Sie war vielleicht zu Zeiten, als die Piloten noch selbst geflogen sind, gerechtfertigt. Heute erledigt das aber der Autopilot. Die Piloten müssen nur noch beim Start und der Landung selbst Hand anlegen.

    • Lufthansa Piloten wollen Cargo bestreiken.
      Ich denke die Lufthansa sollte über Leipiloten für Cargo nachdenken, denn diese ständigen Erpressungen der Lufthansa-Piloten sind unerträglich.
      Niemand zwingt diese Piloten, für die Lufthansa zu fliegen, sie können ihren Arbeitgeber frei wählen.

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