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Lufthansa Zu lange gepokert

Die Lufthansa hat sich im Tarifstreit mit ihren Piloten geeinigt. Doch ob der Durchbruch wirklich einer ist, bleibt zweifelhaft. Denn die Distanz zwischen Piloten und Management ist so groß wie nie zuvor. Ein Kommentar.
15.02.2017 - 17:51 Uhr
Mit seiner Uniformmütze auf dem Kopf steht ein Pilot der Lufthansa vor dem Lufthansa-Logo. Der Tarifkonflikt zwischen Piloten und Konzern ist vorerst beigelegt. Quelle: dpa
Lufthansa-Pilot

Mit seiner Uniformmütze auf dem Kopf steht ein Pilot der Lufthansa vor dem Lufthansa-Logo. Der Tarifkonflikt zwischen Piloten und Konzern ist vorerst beigelegt.

(Foto: dpa)

Hurra! Nach jahrelanger Auseinandersetzung, vielen Streiks, unzähligen gestrandeten Passagieren haben sich die Piloten und das Management von Lufthansa auf einen neuen Entgelttarifvertrag geeinigt. Zwar muss der nun akzeptierte Schlichterspruch auch noch per Urabstimmung das Votum der VC-Mitglieder bekommen, aber das gilt in Pilotenkreisen mehr oder minder als Formalie.

Offen ist dagegen, ob der Durchbruch tatsächlich ein solcher ist. Zweifel sind angebracht. Das zeigt der Blick auf die Fußnoten, die das Management dem Kompromiss hinzugefügt hat. Weil die Einigung nun erhebliche Mehrkosten mit sich bringt, will Lufthansa an anderer Stelle sparen.

Die Folge: Die Piloten der Kernmarke Lufthansa bekommen zwar mehr Geld, dafür aber weniger Flugzeuge. 40 neue Maschinen werden umgeleitet zu jenen Marken im Konzern, die ihre Flugzeugführer nicht nach dem komfortablen und teuren Konzerntarifvertrag bezahlen. Eine bitter Pille für die Vereinigung Cockpit. Ob sie diese akzeptiert, bleibt abzuwarten.

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