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Luxusbranche LVMH bietet Tiffany 120 Dollar pro Aktie

Der weltgrößte Luxusgüterkonzern hat Gespräche über eine mögliche Übernahme des US-Juweliers bestätigt. Das Unternehmen ist mit zwölf Milliarden Dollar bewertet.
28.10.2019 Update: 28.10.2019 - 14:59 Uhr Kommentieren
LVMH bestätigt Gespräche mit Tiffany über mögliche Übernahme Quelle: AFP
Tiffany-Logo

Das US-Unternehmen könnte von LVMH übernommen werden.

(Foto: AFP)

Düsseldorf Der französische Luxusgüterkonzern LVMH hat an diesem Montag Gespräche mit dem US-Juwelier Tiffany wegen einer möglichen Übernahme bestätigt. „Angesichts der jüngsten Gerüchte bestätigt die LVMH Group, dass sie erste Gespräche mit Tiffany wegen einer möglichen Transaktion geführt hat“, heißt es in einer Stellungnahme der Franzosen. „Es gibt keine Garantie dafür, dass diese Gespräche mit einer Einigung enden werden.“

Finanzielle Details gab der weltgrößte Luxusgüterkonzern, zu dem Marken wie Louis Vuitton und Dior gehören, zunächst nicht bekannt. Am Montagnachmittag bestätigte Tiffany, dass LVMH dem US-Juwelier 120 Dollar pro Aktie angeboten habe, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet. Die Offerte werde nun geprüft. Das Unternehmen mit Sitz in New York wird durch das Angebot mit fast 14,5 Milliarden Dollar bewertet.

Bei den Anlegern kamen die Übernahmepläne gut an: Die LVMH-Aktie stieg zeitweise um 1,5 Prozent, das Tiffany-Papier legte an den deutschen Aktienmärkten rund 33 Prozent zu.

Am Sonntag hatte die Nachrichtenagentur Reuters bereits unter Berufung auf Insider über das Interesse von LVMH an Tiffany berichtet. Demnach hat der Juwelier bereits Berater engagiert, die das Gebot des französischen Luxusgüterkonzerns prüfen sollten.

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    Tiffany ist an der Börse mit knapp zwölf Milliarden Dollar bewertet, die Franzosen kommen auf einen fünfmal so hohen Börsenwert. LVMH versucht seit Jahren, auf dem US-Markt zu expandieren.

    Die Akquisition des Edel-Juweliers wäre die bislang größte Übernahme für LVMH. 2017 bezahlten die Franzosen sieben Milliarden Dollar für die restlichen Anteile von Christian Dior.

    Schmuck ist eines der wenigen Segmente im Luxusbereich, in dem LVMH nicht führend ist. Bernard Arnault, der Chef des Luxusgüterkonzerns, sei aber gerne die Nummer eins, sagt RBC-Analyst Rogerio Fujimori. Unter LMVH wird Tiffany nach seiner Einschätzung ein besseres Unternehmen und ein stärkerer Wettbewerber werden.

    Die britische Zeitung „Financial Times“ (FT) berichtet unter Berufung auf Insider, dass Tiffany die milliardenschwere Offerte womöglich für zu gering hält und deshalb ablehnen wird. Ein Sprecher des US-Juweliers lehnte eine Stellungnahme auf Anfrage von Bloomberg ab.

    Mehr: Nur Jeff Bezos hat mehr Vermögen als der Chef des französischen Konzerns LVMH. Ein Drittel seines Vermögens hat er erst in diesem Jahr angehäuft.

    • loe
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