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Luxusgüter-Konzern PPR sagt Verkauf von Kataloghaus Redcats ab

Der französische Luxusgüter-Konzern PPR hat den Verkauf seines Kataloghaus-Geschäfts abgeblasen. Das Unternehmen lehnte eine Stellungnahme ab. Doch Insider berichten, PPR habe nicht den gewünschten Preis bekommen.
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PPR-Chef Pinault will sich stärker auf das Kerngeschäft mit Luxusartikeln konzentrieren. Quelle: AFP

PPR-Chef Pinault will sich stärker auf das Kerngeschäft mit Luxusartikeln konzentrieren.

(Foto: AFP)

LondonRedcats solle nun zu einem späteren Zeitpunkt veräußert werden, erklärte ein Sprecher des französischen Unternehmens am Montag, ohne weitere Details oder den Grund für die Entscheidung zu nennen. Mit dem Verkaufsprozess vertraute Personen sagten aber der Nachrichtenagentur Reuters, es habe sich abgezeichnet, dass PPR für das Kataloghaus-Geschäft nicht den gewünschten Preis von mindestens 1,5 Milliarden Euro bekommen hätte. Die interessierten Beteiligungsunternehmen hätten zum einen Schwierigkeiten gehabt, an frische Kredite zu gelangen. Zum anderen hätten sie auch Zweifel an den Erfolgsaussichten eines späteren Börsengangs von Redcats geäußert, sagten zwei Insider.

PPR und das mit dem Verkaufsprozess beauftragte Bankhaus Rothschild lehnten eine Stellungnahme dazu ab.

Die Puma-Mutter PPR will sich von Randaktivitäten trennen und sich künftig stärker auf das Kerngeschäft mit Luxusartikeln konzentrieren. Der nun auf unbestimmte Zeit verschobene Verkauf des Kataloghaus-Geschäfts ist ein wichtiger Bestandteil dieser Strategie. PPR-Chef Francois-Henri Pinault hatte jüngst erklärt, sein Unternehmen sei an einem Kauf der italienischen Edelmarke Brioni interessiert.

 

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  • rtr
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