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Luxuskonzern LVMH beantragt Erlaubnis für Tiffany-Kauf bei EU

Der französische Luxusgüterkonzern tritt Vorwürfen entgegen, dass er die Übernahme des US-Juweliers absichtlich verzögere. Die Erlaubnis der EU wurde wie geplant beantragt.
18.09.2020 - 23:29 Uhr Kommentieren
Der US-Juwelier will die Übernahme durch LVMH per Klage durchsetzen. Quelle: Reuters
Tiffany

Der US-Juwelier will die Übernahme durch LVMH per Klage durchsetzen.

(Foto: Reuters)

Paris Der Luxusgüterkonzern LVMH hat die kartellrechtliche Erlaubnis für den Kauf der US-Edeljuwelierkette Tiffany bei der Europäischen Kommission beantragt. LVMH habe den Schritt unternommen, wie der Konzern es immer vorgehabt habe, teilten die Franzosen am Freitagabend in Paris mit. LVMH versucht so Vorwürfen entgegenzutreten, wonach er absichtlich eine Übernahme des US-Juweliers hinauszögert.

Acht von zehn Wettbewerbsbehörden hätten den Kauf bereits erlaubt. Mit einer Zusage der EU werde deutlich vor dem 24. November gerechnet, wenn die Frist für die Übernahme abläuft. Dasselbe gelte für Taiwans Behörden, die ebenfalls noch grünes Licht geben müssen.

LVMH wollte ursprünglich Tiffany für 16 Milliarden Euro kaufen, hat den Deal aber dann abgeblasen – unter anderem wegen des Handelsstreits zwischen den USA und Frankreich. Daraufhin ist ein Streit zwischen den beiden Unternehmen entbrannt. Tiffany will die Übernahme vor Gericht durchsetzen. Die US-Amerikaner hatten LVMH vorgeworfen, den Deal noch nicht bei den Wettbewerbsbehörden angemeldet zu haben.

So sieht Tiffany den jetzt erfolgten Antrag als Beleg für die eigene Sicht: Tiffany sei erfreut über den Schritt, teilte der Konzern in einer eigenen Mitteilung mit. Dass LVMH jetzt so schnell handle, zeige nur, dass die Gegenpartei sich vorher nicht in Übereinstimmung mit der Fusionsvereinbarung verhalten hatte.

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    • dpa
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