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Mangelnde Transparenz Deutsche Bahn sieht sich in Berateraffäre Rechnungshof-Kritik ausgesetzt

Die Affäre um Beraterverträge holt die Bahn wieder ein: Der Bundesrechnungshof sieht das Thema nicht ausreichend aufgeklärt. Die Bahn wehrt sich.
17.09.2020 - 16:03 Uhr Kommentieren
Der größte deutsche Staatskonzern gerät immer wieder in die Kritik des Rechnungshofs. Quelle: dpa
Zentrale der DB in Berlin

Der größte deutsche Staatskonzern gerät immer wieder in die Kritik des Rechnungshofs.

(Foto: dpa)

Berlin Bei der Deutschen Bahn kocht die Affäre um Beraterverträge für frühere Manager wieder hoch. Der Bundesrechnungshof hält die Unregelmäßigkeiten für nicht ausreichend aufgeklärt, wie die Bahn am Donnerstag mitteilte.

Der Konzern wies diese Kritik entschieden zurück. Aufsichtsrat und Vorstand hätten das Thema umfassend aufgeklärt und weitreichende und einschneidende Konsequenzen gezogen. Ein Bericht des Rechnungshofs zu den Beraterverträgen war am Mittwoch Thema im Haushaltsausschuss des Bundestags.

In der Berateraffäre hatte der Aufsichtsrat im vergangenen Jahr Verträge mit 29 früheren hochrangigen Angestellten aus den Jahren 2010 bis 2018 extern überprüfen lassen. In elf Fällen wurden die Verträge am Aufsichtsrat vorbei geschlossen.

Der Aufsichtsrat untersagte daraufhin Beraterverträge mit früheren Managern und Spitzenpolitikern. Ein früherer Vorstand einer Tochtergesellschaft wurde zur Rückzahlung von 350.000 Euro verklagt. Die Bahn betonte, die Vorgänge seien umfassend und transparent aufgeklärt worden. Das neue Regelwerk und Schulungen für das Management seien vorbildlich.

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    Der größte deutsche Staatskonzern gerät immer wieder in die Kritik des Bundesrechnungshofs. Die Kontrollbehörde hatte schon im vergangenen Jahr auf die schwierige Finanzlage der Bahn aufmerksam gemacht. Sie verlangte, dass der Bund strenger kontrolliert, was die Bahn mit den Milliarden macht, die sie aus der Staatskasse erhält.

    Mehr: Deutsche Bahn in der Krise: Was sich für Kunden und Mitarbeiter ändern könnte

    • dpa
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