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Marktmacht Monopolkommission erwägt Eingriffe bei Amazon

Die Monopolkommission befürchtet, dass Amazon seine Marktmacht missbrauchen könnte und hält Eingriffe für sinnvoll. Vorbild könnte das EU-Verfahren gegen Google sein.
24.03.2019 - 12:43 Uhr Kommentieren
Das Prime-Angebot des Unternehmens verknüpft verschiedene Leistungen. Quelle: Reuters
Amazon

Das Prime-Angebot des Unternehmens verknüpft verschiedene Leistungen.

(Foto: Reuters)

Frankfurt Das Regierungsberatergremium Monopolkommission hat regulierende Eingriffe beim weltgrößten Versandhändler Amazon angeregt. „Man könnte bei Amazon in Richtung einer Endbündelung auf Produktebene denken“, sagte der Kommissionsvorsitzende Achim Wambach der „Welt am Sonntag“.

Vorbild könne ein Verfahren der EU-Kommission gegen Google sein. Die EU-Wettbewerbsbehörde kam zu dem Schluss, der Suchmaschinenbetreiber missbrauche seine Marktmacht, indem er von Herstellern von Android-Smartphones verlange, bei Einbindung von Google-Diensten gleichzeitig ein Paket von Apps des Internetkonzerns auf die Geräte zu bringen.

Aus Sicht der EU-Kommission dominiert die Tochter des Alphabet-Konzerns nicht nur den Markt für Suchmaschinen, sondern auch den für die Vermarktung von Suchwerbung. Der Markanteil in Europa habe in dem Zehnjahreszeitraum bei mehr als 70 Prozent gelegen, in einigen Ländern auch deutlich darüber. In drei Kartellverfahren hatte Wettbewerbskommissarin Margarethe Vestager Google-Mutter Alphabet bereits zu Milliarden-Strafen verdonnert.

„Auch Amazon Prime verknüpft verschiedene Leistungen“, sagte Wambach mit Verweis auf Amazons kostenpflichtigen Dienst. So bekommen beispielsweise Prime-Kunden nicht nur einen kostenlosen Versand für gekaufte Produkte, sondern auch einen Teil des Angebots auf Prime Video kostenlos zur Verfügung gestellt.

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