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Massive Sanierungsschritte Spar zieht sich aus eigenen Märkten zurück

Spar rechnet zum absehbaren Ende ihrer Sanierung mit dem Rückzug des französischen Großaktionärs ITM Enterprises. Das Unternehmen sieht sich auf gutem Weg in die Gewinnzone.

HB HAMBURG. Zwar werde Spar das laufende Jahr noch mit einem Verlust abschließen, doch bis 2005 soll der Umbau des Konzerns abgeschlossen sein, sagte Spar-Chef Fritz Ammann am Montag in Hamburg. „Wir werden die Sanierung mit der Konzentration auf den Großhandel und den Lebensmittel-Discounthandel unter der Marke Netto organisatorisch abschließen.“

Kernstück der Sanierung sei der Rückzug aus den verlustreichen eigenen Verbrauchermärkten. Spar hatte in einer Expansionsphase in den neunziger Jahre mehr als 4000 zusätzlich Standorte übernommen und zehn Vertriebslinien installiert. „Das Unternehmen war in dieser Form nicht überlebensfähig“, sagte Ammann. Bis zum Ende des Jahres bleiben noch drei Vertriebslinien übrig: Der Großhandel, der rund 2500 selbstständige Spar-Händler beliefert, der Marken-Discount Netto Süd mit 1000 Geschäften und die reine Discount-Schiene Netto Nord mit 250 Filialen.

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