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Maues Baumarktgeschäft Gewinn von Hornbach bricht ein

Das schlechte Baumarktgeschäft in einigen europäischen Krisenländern macht Hornbach zu schaffen. Das Unternehmen steigert zwar seine Umsätze, verdient aber viel weniger. Die Hoffnung des Konzerns ruht auf der Politik.
21.12.2012 - 11:14 Uhr Kommentieren
Der Schriftzug  „Hornbach“ auf dem Griff eines Einkaufswagens. Quelle: dapd

Der Schriftzug „Hornbach“ auf dem Griff eines Einkaufswagens.

(Foto: dapd)

Neustadt/Weinstraße/Düsseldorf Die Euro-Schuldenkrise macht dem Baumarktkonzern Hornbach schwer zu schaffen. Das Betriebsergebnis (Ebit) sank im dritten Quartal um 40,8 Prozent auf 19,8 Millionen Euro, wie die Hornbach Holding AG am Freitag in Neustadt an der Weinstraße mitteilte.

Unter dem Strich blieben 6,5 Millionen Euro, 66 Prozent weniger als noch im dritten Quartal des Vorjahres. Die Baumarkt-Tochter konnte ihren Nettoumsatz zwar leicht auf 746,4 Millionen Euro steigern. Flächenbereinigt sank der Wert den Angaben zufolge aber um zwei Prozent nach schleppenden Geschäften im In- und europäischen Ausland.

"Das war ein anspruchsvolles Dreivierteljahr für uns. In manchen Ländern wie Deutschland, Luxemburg und Rumänien konnten wir gegenüber dem Vorjahr noch etwas zulegen, in anderen mussten wir Rückgänge hinnehmen", sagte der Chef des europaweit fast 15000 Mitarbeiter zählenden Konzerns, Albrecht Hornbach. "Natürlich spüren auch wir - wie jedes internationale Handelsunternehmen in Europa - das wegen der Verunsicherung durch die Staatsschuldenkrise angeschlagene Konsumentenvertrauen." Der Konzern hofft darauf, „dass die Politik diese Herausforderung bald in den Griff bekommt und die Konjunktur in Europa im Verlauf des Jahres 2013 wieder an Fahrt aufnimmt“.

In den ersten neun Monaten des noch bis Ende Februar laufenden Geschäftsjahres sank der Betriebsgewinn um 9,5 Prozent auf 173 Millionen Euro. Der Umsatz erhöhte sich vor allem dank des gestiegenen Verkaufs in den 138 Bau- und Gartenmärkten in Deutschland leicht um ein Prozent auf 2,6 Milliarden Euro.

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    Weil die Heim- und Handwerker stärker aufs Geld schauen als erwartet, rechnet Hornbach im Gesamtjahr nur noch mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau von 3,2 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis werde unter die 169 Millionen Euro des Vorjahres fallen. Die Hornbach-Aktie gab im frühen Handel 1,4 Prozent auf 53,00 Euro nach.

     
    • dapd
    • dpa
    • rtr
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