McDonald's Burger-Riese will in China rasant wachsen

McDonald's will massiv in China expandieren. Die Fastfood-Kette will die Zahl der Filialen dort in den kommenden fünf Jahren von 2500 auf 4500 ausbauen. Bisher tat sich McDonald's in dem Land allerdings schwer.
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Der Konzern sieht China als größten Markt außerhalb der USA. Quelle: AP
McDonald's in Peking

Der Konzern sieht China als größten Markt außerhalb der USA.

(Foto: AP)

Oak BrookDie US-Schnellrestaurantkette McDonald's will das Tempo bei der Expansion in China kräftig forcieren. In den nächsten fünf Jahren sollen die Filialen im bevölkerungsreichsten Land der Welt von 2500 auf 4500 ausgebaut werden. Das teilte der Konzern am Dienstag in Oak Brook im US-Bundesstaat Illinois mit. Der „Vision 2022“ genannte Plan soll in China über einen Zeitraum von fünf Jahren zweistellige Wachstumsraten beim Jahresabsatz liefern.

McDonald's hatte 80 Prozent seines Geschäfts in China und Hongkong allerdings erst jüngst an den chinesischen Citic-Konzern und den Finanzinvestoren Carlyle verkauft. Vorstandschef Steve Easterbrook folgt damit der Strategie, große Teile des globalen Filialnetzes an Franchise-Nehmer abzugeben. Dadurch geht zwar Umsatz verloren, McDonald's spart aber Kosten und verdient an Lizenzgebühren.

Easterbrook machte nun deutlich, dass er trotz des Verkaufs weiter große Pläne in dem asiatischen Milliardenreich verfolgt: „China wird bald unser größter Markt außerhalb der USA sein“. Weltweit hat McDonald's rund 37.000 Filialen, davon über 14.000 in den USA. Dass man in China künftig auf Citic und Carlyle setzt, hat indes gute Gründe. Denn trotz des rasanten Wachstums der Verbraucherausgaben, tut sich McDonald's bislang schwer, vom China-Boom zu profitieren.

Zwischenzeitlich litten die Verkäufe stark unter einem Gammelfleisch-Skandal, zudem fehlte bisher das richtige Rezept, um sich im harten Wettkampf mit einheimischen Konkurrenten zu behaupten. Mit der Partnerschaft mit Citic und Carlyle versucht McDonald's einen Spagat, bei dem unternehmerische Risiken abgegeben werden, aber die Chance bleibt, vom enormen Potenzial Chinas zu profitieren.

So sieht der McDonald's der Zukunft aus
Neues Konzept
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In 72 Filialen testet McDonald’s seit dem 4. Juli das neue Konzept „Restaurant der Zukunft“. Ob McDonald’s so die Gunst der Kunden, die lieber zum Edelburger-Brater gehen, zurückgewinnen kann, ist fraglich. Die Änderungen im Überblick.

Mehr Individualität
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McDonald’s will künftig stärker auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden eingehen, sagt Deutschland-Chef Holger Beeck. Deswegen können Kunden in den neuen Filialen die Burger so zusammenstellen, wie es ihnen beliebt: Keine Gurken, dafür extra Tomaten und doppelt Fleisch? „Mach deinen Mäc“ heißt das Programm.

Am automatisierten Terminal
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Den Burger nach eigenem Gusto erstellt der Kunde am automatisierten Terminal oder via Smartphone-App. Auch die Bezahlung erfolgt so.

Mehr Fleisch
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Wer verlorene Kunden zurückgewinnen will, muss von der Konkurrenz lernen. So bieten die Amerikaner in den neuen Filialen „Gourmetburger“ mit höherem Fleischanteil an, die Teil der sogenannten „Signature Collection“ sind und pro Burger zwei Euro mehr kosten.

Tischservice
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Die „Gourmetburger“ werden wie in einem à-la-Carte-Restaurant direkt an den Platz geliefert.

Überarbeitetes Küchensystem
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Ebenfalls neu: Die Burger sollen erst nach der Bestellung zubereitet werden – dafür wird das System in der Küche komplett umgestellt.

Neues Design
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Neben all diesen Neuerungen sollen die Filialen auch optisch deutlich verändert werden. Wie das aussieht, konnte man bisher nur in der Filiale am Frankfurter Flughafen (im Bild) in Augenschein nehmen – hier hatte McDonald’s die „Filiale der Zukunft“ im vergangenen Jahr vorgestellt.

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  • dpa
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1 Kommentar zu "McDonald's: Burger-Riese will in China rasant wachsen"

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  • Das ist echte Finken Arbeit, erst abkassieren mit den Fleischkrapfen, dann die adipösen aus der Mittelschicht zu den Weight Watchers bringen und zu guter letzt in unsere feinen Krankenhäuser für die Magenschlinge. Ha Ha Ha wir Finken sind immer da.

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