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McDonald's Burgerkonzern soll schlanker werden

Steve Easterbrook will McDonald's wieder zu alter Stärke führen. Der neue Chef will dazu Kosten senken, Restaurants auslagern und auch das Management verschlanken. An der Börse löst er damit noch keine Begeisterung aus.
Update: 04.05.2015 - 17:31 Uhr 1 Kommentar
Der neue Chef Steve Easterbrook hat sein Konzept für die Zukunft der Restaurantkette vorgelegt. Quelle: dpa
McDonald's

Der neue Chef Steve Easterbrook hat sein Konzept für die Zukunft der Restaurantkette vorgelegt.

(Foto: dpa)

Los AngelesMcDonald's soll mit einem umfassenden Sanierungsplan zu alter Stärke zurückfinden. Der neue Konzernchef Steve Easterbrook präsentierte am Montag das mit Spannung erwartete Konzept, das die Kunden zurücklocken und die Umsätze ankurbeln soll. Ziel ist demnach, die weltgrößte Restaurantkette in ein „modernes, fortschrittliches Burger-Unternehmen“ umzuformen. „Ich werde nicht davor zurückschrecken, die dringend nötige Neuaufstellung anzugehen“, erklärte Easterbrook, der seit Anfang März im Amt ist.

Er setzt dazu an verschiedenen Stellen an: Um Kosten zu sparen, will er Managementposten streichen und mehr Effizienz in den Geschäftsabläufen erreichen. Das soll jährliche Ersparnisse von netto 300 Millionen Dollar bringen. Bis zum Jahr 2018 will Easterbrook 3500 Restaurants an Franchisefirmen verkaufen. Damit wären dann 90 statt bislang 81 Prozent der Restaurants Franchisebetriebe.

Außerdem ist eine Neugliederung des Konzerns geplant. Die neue Organisationsstruktur richtet sich nicht mehr nach geografischer Lage, sondern nach der Bedeutung von Absatzmärkten.

Anleger reagierten zunächst reserviert. An der Börse notierte die McDonalds-Aktie 0,5 Prozent im Minus. Analysten sagten, nun müsse Easterbrook konkret zeigen, wie er sein Vorhaben in die Tat setzen wolle. Die Investoren verlangten nach Details zur angestrebten Verbesserung von Lebensmittelqualität und Service.

Das Unternehmen hat eines seiner bislang schwächsten Geschäftsjahre hinter sich. Der harte Wettbewerb in den USA setzt dem Schnellrestaurant-Spezialisten zu. Außerdem erholt er sich nur langsam von Lebensmittelskandalen in China und Japan.

In diesen Fast-Food-Restaurants essen die Deutschen am liebsten
Tresen im Schnellrestaurant Wienerwald
1 von 8

Laut einer Umfrage der Verbrauchs- und Medienanalyse aus dem Jahr 2014 liegt die Fast-Food-Kette Wienerwald auf Platz Acht der beliebtesten Schnellrestaurants Deutschlands. Befragt wurden 23.093 Deutsche über 14 Jahre.

Foto: Unternehmen.

Mövenpick Marché
2 von 8

Auf dem siebten Platz der beliebtesten Schnellrestaurants befindet sich laut der VuMA-Umfrage Mövenpick Marché. Das Unternehmen ist laut eigenen Angaben in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Slowenien, Norwegen, Ungarn, Kroatien, Singapur, Indonesien, Malaysia und Kanada vertreten und beschäftigt rund 2.749 Mitarbeiter.

 

(Foto: dpa)
Kentucky Fried Chicken
3 von 8

Ebenfalls beliebt bei den Deutschen ist Kentucky Fried Chicken. 4,7 Prozent der Befragten gaben an, dort mindestens einmal im Monat essen zu gehen. 2012 waren es allerdings noch 4,9 Prozent. Das Bild zeigt eine Filiale in Pforzheim.

Foto: Unternehmen.

Pizza Hut
4 von 8

Auch sehr beliebt: Pizza Hut. 5 Prozent der Befragten gaben an, hier mindestens einmal im Monat zu essen. Das Unternehmen ist seit 1983 in Deutschland vertreten. Inzwischen gibt es laut eigenen Angaben hierzulande 73 Restaurants. Weltweit ist Pizza Hut in 100 Ländern 13.000 Mal vertreten. Alle Pizza Hut Stores in Deutschland würden von Franchisepartnern betrieben, heißt es auf der Homepage der Firma.

Foto: Unternehmen.

Subway
5 von 8

Subway hat im Vergleich zu 2012 sogar an Beliebtheit zugelegt. Gaben damals noch 10 Prozent der Befragten an, mindestens einmal im Monat zum dem Sandwichrestaurant zu gehen, waren es 2014 bereits 10,6 Prozent. Am 13. Juni 1999 eröffnete in Berlin am Kurfürstendamm das erste Subway-Restaurant in Deutschland.

Nordsee
6 von 8

Auf dem dritten Platz der beliebtesten Schnellrestaurants ist Nordsee. 10,9 Prozent der Befragten gaben 2014 an, mindestens einmal im Monat zum dem Fisch-Spezialisten zu gehen. Das Unternehmen betreibt in Deutschland 332 Filialen.

(Foto: ap)
Burger King
7 von 8

Immer noch sehr beliebt in Deutschland: Burger King. 15,5 Prozent der Deutschen gaben 2014 an, mindestens einmal im Monat dort zu essen - 2012 waren es noch 16,1 Prozent.

(Foto: Reuters)

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1 Kommentar zu "McDonald's: Burgerkonzern soll schlanker werden"

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  • McDonald's will schlanker werden
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