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McDonald's Konkurrent Hooters Ein Burger zu viel

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McDonalds-Restaurants an Sohn übertragen
G. (l.) und der Hauptverantwortliche Unternehmensberater Michael Rennig bei der Vertragsunterzeichnung in Hollywood: Der US-Mutterkonzern hatte die Vergabe von Sub-Lizenzen ausdrücklich untersagt.

G. (l.) und der Hauptverantwortliche Unternehmensberater Michael Rennig bei der Vertragsunterzeichnung in Hollywood: Der US-Mutterkonzern hatte die Vergabe von Sub-Lizenzen ausdrücklich untersagt.

Nun sind vor wenigen Monaten Fotos aufgetaucht, die zeigen, dass auch G. einen jener Sub-Verträge abzeichnet, die es laut den Hooters-Statuten gar nicht geben dürfte. Zahlreiche Bilder dokumentieren, dass G. Mitte 2009 in Hollywood einen solchen Kontrakt für ein Hooters-Restaurant in Karlsruhe auf jeder Seite per Kürzel abzeichnet und danach unterschreibt. Dem Handelsblatt liegt die eidesstattliche Versicherung eines Teilnehmers vor, dass G. das Papier für Wings of Germany unterzeichnete.

Dessen Verteidiger begründet das Schweigen seines Mandanten dazu, dass es sich um ein laufendes Verfahren handele. Gesprächiger zeigt sich der Jurist lediglich zu einer anderen heiklen Frage: Hat G.s kürzlicher Ausstieg bei McDonalds mit den Ermittlungen zu tun?

Nach Bekanntwerden der Fotos aus Hollywood hatte McDonalds eine interne Untersuchung eingeleitet. Erst danach übertrug G. offenbar sein Geschäft vollständig auf seinen Sohn. Die von G. geführte Firma wurde laut Handelsregister Ende Oktober 2013 aufgelöst. Sowohl der Verdächtige als auch der Konzern bestreiten aber einen Zusammenhang.

„Im Zuge der schon längerfristig geplanten Generationennachfolge hat mein Mandant die von ihm bislang - noch - betriebenen Restaurants an seinen Sohn übergeben; dies entspricht auch der strategischen Ausrichtung von McDonalds“, so G.s Anwalt. Ganz ähnlich äußert sich der Konzern. Es sei dort durchaus übliche Praxis, dass Restaurants von einem Franchise-Nehmer auf seine Kinder übergehen könnten.

Zu dem Ergebnis der internen Prüfung will sich McDonalds hingegen nicht äußern. Fest steht jedenfalls: die gefundene Lösung dürfte dem McDonalds-Kunden kaum auffallen. Sohn und Vater tragen nicht nur den gleichen Nachnamen. Auch der Vorname ist identisch.

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