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McDonald's Mehr Filialen an der Autobahn

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Umsatz soll um drei bis fünf Prozent zulegen
Zehn dicke Fast-Food-Flops
Omelettburger
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Enormous Omelet Sandwich

Fett, fetter, Omelette-Sandwich: Dieses arterienverstopfende „Frühstückchen“, das Burger King 2005 auf den US-Markt brachte, hatte so viel Kalorien, Fett und Cholesterin zwischen seinen labberigen Brötchenhälften, dass es heftig kritisiert und schließlich größtenteils vom Markt genommen wurde – in einzelnen Restaurants findet man es aber noch hin und wieder.

Foto: Justin Baeder, CC BY 2.0 via Wikimedia Commons

(Foto: Wikipedia CC BY 2.5)
McPizza
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Pizza von McDonald's

Pizza liebt jeder – aber nicht von McDonald's. Die Fast-Food-Kette hat seit den Siebzigerjahren immer mal wieder versucht, Pizza in ihrem Angebot in verschiedenen Ländern der Welt zu etablieren – mit mäßigem Erfolg. Der Hauptgrund, dass die Versuche bis zum Jahr 2000 fast überall wieder eingestellt wurden: Es dauerte mit durchschnittlich elf Minuten einfach zu lange, die Pizza in den Filialen zuzubereiten. Auch die McSpaghetti, ebenfalls ein Versuchsballon der späten Siebziger, konnten sich nicht bei der breiten Masse durchsetzen.

Hier geht es zum Werbespot auf Youtube

(Foto: Screenshot)
McLobster
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McLobster

Für Hummer zu McDonald's? Das musste doch einfach schiefgehen. Das samt reichlich Sauce und etwas Salat in ein Hot-Dog-Brötchen geschaufelte Hummerfleisch verschwand nur wenige Wochen nach seiner Markteinführung auch schon wieder. Allerdings: In New England und im Osten Kanadas gibt es den McLobster noch, wann immer McDonald's billig tiefgekühltes Hummerfleisch einkaufen kann.

Foto: Kelapstick, CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

(Foto: Wikipedia CC BY 2.5)
Mini-Burger
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Mini-Burger

Burger King versuchte mehrmals, Mini-Burger an den Mann zu bringen. In den späten Achtzigerjahren hießen sie „Burger Bundles“, dann „Burger Buddies“ und um das Jahr 2000 versuchte es der Fast-Food-Riese nochmal mit den „Burger Shots“ als Sechserpack. Doch auch die Umbenennungen konnten nichts daran ändern, dass die Kunden einfach nicht zu den Mini-Brötchen greifen wollten.

Foto: „BK Shots“ von Gustav H, CC BY 2.0 via Wikimedia Commons

(Foto: Wikipedia CC BY 2.5)
Hot dogs rest in water before a hot dog eating competition in New York
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McHotdog

McDonald's versuchte sich seit den Neunzigerjahren vor allem bei sommerlichen Sportereignissen im mittleren Westen der USA immer mal wieder am Würstchen im Brötchen – obwohl der frühere CEO Ray Kroc es eigentlich verboten hatte, weil er den Hot Dog als unhygienisch erachtete. Auch in Chile und Japan wurden für kurze Zeit McHotdogs verkauft.

(Foto: Reuters)
Satisfries
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Satisfries

30 Prozent weniger Fett, aber voller Geschmack – das versprechen die Satisfries von Burger King, ein Wortspiel aus dem englischen „satisfaction“, zu deutsch Befriedigung, und „fries“ für Pommes Frites. Allenfalls „befriedigend“ fanden die Kunden die Fritten, sodass die kalorienreduzierte Variante 2014 im wichtigen US-Markt größtenteils aus dem Programm flog – in Deutschland gibt es die fettärmere Variante hingegen noch.

Foto: obs/Burger King Beteiligungs GmbH

(Foto: obs)
Ananas
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Hula Burger

Katholiken durften bis in die Sechzigerjahre hinein freitags kein Fleisch essen – auch in der Fastenzeit sollen sie auf Fleisch verzichten. Hier sah McDonald's-Gründer Ray Kroc eine Marktlücke und erfand den „Hula Burger“, der anstelle der Hackfleischbulette eine Scheibe gegrillte Ananas mit Käse enthielt. Der Burger war ein Flop – stattdessen setzte sich aber der Fischburger durch, den es als „Filet-o-Fish“ noch heute gibt.

(Foto: dpa/picture-alliance)

Mehr Franchisenehmer sollen das verbessern. Schon vor einigen Monaten sagte McDonald's, dass es 3500 Restaurants in die Hände von eigenständigen Betreibern legen will. Auf der Konferenz erhöhte Easterbrook das auf 4000. Derzeit werden 81 Prozent aller Filialen als Franchise betrieben, künftig steigt die Rate auf 93 Prozent, langfristig soll sie bei 95 Prozent liegen.

Auch verschärft Easterbrook den Sparkurs. Der Manager hob die jährlichen Kostensenkungen durch bessere Lagerhaltung, effizientere Organisation oder anderen Maßnahmen von 300 auf 500 Millionen Dollar bis 2018 an.

2016 will McDonald's nach Ausschluss von Wechselkursschwankungen seinen Umsatz um drei bis fünf Prozent und seinen Gewinn vor Steuern, Abschreibungen oder Zinszahlungen um fünf bis sieben Prozent steigern. Etwaige Belastungen durch die Franchise-Strategie oder die Kostensenkungen – beispielsweise Abfindungen für entlassene Mitarbeiter – sind darin nicht enthalten.

In diesen Fast-Food-Restaurants essen die Deutschen am liebsten
Tresen im Schnellrestaurant Wienerwald
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Laut einer Umfrage der Verbrauchs- und Medienanalyse aus dem Jahr 2014 liegt die Fast-Food-Kette Wienerwald auf Platz Acht der beliebtesten Schnellrestaurants Deutschlands. Befragt wurden 23.093 Deutsche über 14 Jahre.

Foto: Unternehmen.

Mövenpick Marché
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Auf dem siebten Platz der beliebtesten Schnellrestaurants befindet sich laut der VuMA-Umfrage Mövenpick Marché. Das Unternehmen ist laut eigenen Angaben in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Slowenien, Norwegen, Ungarn, Kroatien, Singapur, Indonesien, Malaysia und Kanada vertreten und beschäftigt rund 2.749 Mitarbeiter.

 

(Foto: dpa)
Kentucky Fried Chicken
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Ebenfalls beliebt bei den Deutschen ist Kentucky Fried Chicken. 4,7 Prozent der Befragten gaben an, dort mindestens einmal im Monat essen zu gehen. 2012 waren es allerdings noch 4,9 Prozent. Das Bild zeigt eine Filiale in Pforzheim.

Foto: Unternehmen.

Pizza Hut
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Auch sehr beliebt: Pizza Hut. 5 Prozent der Befragten gaben an, hier mindestens einmal im Monat zu essen. Das Unternehmen ist seit 1983 in Deutschland vertreten. Inzwischen gibt es laut eigenen Angaben hierzulande 73 Restaurants. Weltweit ist Pizza Hut in 100 Ländern 13.000 Mal vertreten. Alle Pizza Hut Stores in Deutschland würden von Franchisepartnern betrieben, heißt es auf der Homepage der Firma.

Foto: Unternehmen.

Subway
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Subway hat im Vergleich zu 2012 sogar an Beliebtheit zugelegt. Gaben damals noch 10 Prozent der Befragten an, mindestens einmal im Monat zum dem Sandwichrestaurant zu gehen, waren es 2014 bereits 10,6 Prozent. Am 13. Juni 1999 eröffnete in Berlin am Kurfürstendamm das erste Subway-Restaurant in Deutschland.

Nordsee
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Auf dem dritten Platz der beliebtesten Schnellrestaurants ist Nordsee. 10,9 Prozent der Befragten gaben 2014 an, mindestens einmal im Monat zum dem Fisch-Spezialisten zu gehen. Das Unternehmen betreibt in Deutschland 332 Filialen.

(Foto: ap)
Burger King
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Immer noch sehr beliebt in Deutschland: Burger King. 15,5 Prozent der Deutschen gaben 2014 an, mindestens einmal im Monat dort zu essen - 2012 waren es noch 16,1 Prozent.

(Foto: Reuters)

McDonald's erhöht auch die Dividende um fünf Prozent. Insgesamt will es in den drei Jahren bis 2016 30 Milliarden Dollar an Aktionäre zurückführen, durch Dividende oder Rückkäufe eigener Aktien. Vorher hatte die Summe bei 18 bis 20 Milliarden Dollar gelegen. Das Geld dazu holt sich Easterbrook durch neue Schuldaufnahmen. Den Anteilseignern gefiel das: Die Aktie stieg leicht auf 113 Dollar, Rekordkurs. Der Ratingagentur Standard & Poor's war anderer Meinung: Es senkte das Rating von auf A- auf BBB-.

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