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Medienbericht Reimanns offenbar kurz vor Milliardenangebot für Senseo-Hersteller

Kürzlich wurde bekannt, dass die deutsche Milliardärsfamilie Reimann am niederländischen Kaffee- und Tee-spezialisten D.E. Master Blenders interessiert ist. Nun steht eine Offerte offenbar kurz bevor.
11.04.2013 - 23:19 Uhr Kommentieren
Wenn Kaffee getrunken wird, wollen die Reimanns mitverdienen. Quelle: dpa

Wenn Kaffee getrunken wird, wollen die Reimanns mitverdienen.

(Foto: dpa)

Amsterdam/New York In 45 Ländern werden ihre Kaffee- und Tee-Produkte konsumiert, ein Milliardengeschäft. Am bekanntesten sind die Senseo-Kaffeemaschinen und –Kapseln der Firma. An diesem Geschäft von D.E. Master Blenders will die Milliardärsfamilie Reimann mitverdienen.

Reimanns Investmentholding JAB könne seine Offerte, die Blenders mit 7,6 Milliarden Euro bewerte, noch vor dem Wochenende vorlegen, sagte ein mit der Sache vertrauter Insider am Donnerstagabend der Nachrichtenagentur Reuters. Pro Aktie werde JAB etwa 12,75 Euro bieten.

Reuters hatte bereits Ende März erfahren, dass JAB eine Offerte in dieser Höhe plant. JAB ist bereits an dem Heißgetränkeexperten, zudem neben der Kernmarke „Douwe Egberts“ auch Senseo-Kaffeemaschinen und -Kapseln gehören, mit 15 Prozent beteiligt und damit größter Eigner.

Zu D.E. Master Blenders gehört auch die Teemarke Pickwick. Das Unternehmen willigte bereits ein, die Bücher für JAB zu öffnen.

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    Die Familie Reimann hat ihr Vermögen mit der Ludwigshafener Spezialchemiefirma Benckiser gemacht, die 1999 in Reckitt Benckiser aufging. Sie hält noch einen Minderheitsanteil an dem Hersteller von Calgon-Entkalker, Kukident-Zahnprothesenreiniger.

    Kaffee gehört offenbar zu den neuen Gelüsten der Reimanns: Erst im Dezember kaufte JAB Caribou Coffee für 340 Millionen Dollar, vergangenen Sommer bereits Peet's Coffee & Tea für eine Milliarde Dollar.

    • rtr
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