Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Megaschiffe Groß, größer, „Zoe“

Seite 3 von 3:
Über das große Geschäft freuen sich andere
Das sind die größten Häfen der Welt
Platz 19: Hamburg
1 von 13

In Deutschland ist der Hamburger Hafen ganz klar die Nummer eins. Doch das Geschäft ist rückläufig: 2015 wurden hier rund 8,8 Millionen Standardcontainer (TEU) umgeschlagen, knapp eine Million weniger als im Vorjahr. Häfen vor allem in Asien stoßen da in ganz andere Dimensionen vor.

Quelle: Alphaliner

(Foto: dpa)
Platz 12: Rotterdam
2 von 13

Die Stadt an der niederländischen Nordseeküste hat den größten Hafen Europas. Auch hier geht das Geschäft zurück: 2015 wurden in Rotterdam 12,2 Millionen TEU umgeschlagen, knapp 70.000 weniger als noch im Vorjahr.

(Foto: Reuters)
Platz 11: Tianjin
3 von 13

Der Hafen Tianjin ist der größte künstliche Hafen auf dem chinesischen Festland und der wichtigste Knotenpunkt der chinesischen Küste. Er liegt 170 Kilometer südöstlich von Peking und 60 Kilometer östlich der Stadt Tianjin. Die Kapazität des Hafens ist von Jahr zu Jahr gestiegen. 2015 wurden 14,1 Millionen Standardcontainer abgefertigt, genauso viel wie im Vorjahr.

(Foto: dpa)
Platz 10: Los Angeles/Long Beach
4 von 13

In die Reihe der asiatischen Häfen hat es im vergangenen Jahr der Hafen von Los Angeles und Long Beach geschafft. Der größte Containerhafen Nordamerikas verzeichnete 2015 einen Umschlag von 15,4 Millionen TEU.

(Foto: dpa)
Platz 9: Dubai
5 von 13

Der größte von Menschenhand geschaffene Tiefseehafen liegt in Dubai, rund 40 Kilometer von der Stadt entfernt und wurde in der 1970er-Jahren zur Freihandelszone ausgebaut. Am Rande der Wüste wurden 2015 15,6 Millionen Standardcontainer abgefertigt. 2013 waren es weniger: 15,2 Millionen.

(Foto: Reuters)
Platz 8: Qingdao
6 von 13

Abgerutscht auf Platz acht: Als Tiefseehafen ist Qingdao bedeutend für die ölverarbeitende Industrie und den Güterverkehr der gesamten Halbinsel Shandong. 2015 betrug der Containerumschlag 17,5 Millionen TEU, etwas mehr als im Vorjahr (16,6 Millionen TEU). Der Hafen wird bis 2020 für 4,7 Milliarden Euro erweitert, danach soll Qingdao der größte Hafen der Welt werden.

(Foto: ap)
Platz 7: Guangzhou
7 von 13

Der Außenhandel Chinas entwickelt sich seit Jahren in großen Schritten. Dabei erfolgt ein Großteil des Warentransfers auf dem Schiffsweg über die Küsten-Häfen Chinas. Als Containerterminal im heutigen Überseehandel dient dabei unter anderem der Tiefseehafen Guangzhou. Der Hafen ist mit 17,6 Millionen abgefertigten Standardcontainern 2014 (2014: 16,2 Millionen) der siebtgrößte Hafen weltweit.

(Foto: Picture Alliance)

Dabei hatte es 2014 zeitweise nach einer Erholung in der Branche ausgesehen, von der insbesondere die Größten profitierten. Marktführer Maersk aus Dänemark, der seine Transportmenge um 6,8 Prozent ausbaute, festigte mit Macht die Spitzenstellung. Das Reedereigeschäft verdoppelte 2014 den Gewinn nahezu auf 2,3 Milliarden Dollar.

Während Verfolger MSC, Betreiber der nun in Hamburg getauften „Zoe“, als Privatunternehmen die Geschäftszahlen geheim hielt, konnte die lange Zeit kränkelnde Nummer drei ebenso mit Erfolgsmeldungen aufwarten. Die französische Reederei CMA/CGM wies 2014 zwar immer noch leicht rückläufige Frachtraten aus. Die Transportmengen aber stiegen kräftig um 8,1 Prozent. Unterm Strich blieb ein Nettogewinn von 539 Millionen Euro.

Davon können die meisten Wettbewerber nur träumen. Deutschlands größte Container-Reederei, die Hamburger Hapag-Lloyd, steckt schon seit langem in den roten Zahlen fest. 604 Millionen Euro fehlten der 2014 unterm Strich, nach einem Konzernverlust von 97 Millionen Euro im Vorjahr. Der seit Jahren vorbereitete Börsengang der Reederei, weltweit die Nummer vier, rückt damit in immer weitere Ferne.

Im vergangenen Jahr belasteten vor allem Aufwendungen für die Übernahme des chilenischen Wettbewerbers CSAV das Ergebnis der Hamburger. Aber auch Abschreibungen für eine umfassende Flottenbereinigung.
Insgesamt sollen 16 Schiffe, von Hapag-Lloyd als „Old Ladies“ bezeichnet, verschrottet oder verkauft werden. Sie hat die Reederei als zu alt, zu klein und zu ineffizient klassifiziert. Dabei handelt es sich nach Angaben der Nord-LB um Schiffe mit Ladevolumina zwischen 2.000 und 4.600 TEU.

Die Schiffsfinanzierer haben errechnet, dass die Nutzungsdauer vieler Schiffen inzwischen geringer ist als 20 Jahre. Über großes Geschäft freuen sich deshalb andere: die Werften.

Startseite
Seite 123Alles auf einer Seite anzeigen

Mehr zu: Megaschiffe - Groß, größer, „Zoe“

3 Kommentare zu "Megaschiffe: Groß, größer, „Zoe“"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Ich bin schwer angetan von Ihren Foren-Moderatoren. Schnell, aufmerksam (wie hier, und dann wird's tatsächlich korrigiert), wenig Zensur...

    Wie schon in meiner letzten Mail stand, wenn jetzt noch die nervige Aktualisierungsmeldung wieder abgeschafft wird und die Funktion, wenn man auf einer Seite ganz nach unten scrollt, dass man automatisch zurück zur Hauptseite geschickt wird - dann muss ich ernsthaft in Erwägung ziehen, das Premium-Abo nach dem Probemonat zu verlängern.

  • Sehr geehrter Nutzer,

    danke für Ihren Hinweis. Wir haben die Stelle bereits korrigiert.

    Mit freundlichen Grüßen aus der Redaktion

  • Nennt mich einen Korinthenkacker, aber ich finde es wichtig, auszuschreiben, dass der Kahn 3x SO LANG ist wie der Michel hoch.

    So, wie es jetzt im Header des Artikels steht, würde ich sagen, ist es schlicht falsch

Serviceangebote