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Mehr Besucher - 1800 Liter Glühwein getrunken Oktoberfest trotzt schlechtem Wetter

Das Münchner Oktoberfest bleibt ein Publikumsmagnet. Sturm, Regen und Kälte haben die Besucher offenbar nicht abschrecken können.

HB MüNCHEN. Bis zur Halbzeit am Sonntag kamen nach Angaben der Festleitung mit 3,1 Mill. Menschen 100 000 Gäste mehr als im Vorjahr. Diese zeigten sich außergewöhnlich konsumfreudig: Mit 49 Ochsen brieten neun Tiere mehr als im Vorjahr am Spieß, das Souvenirgeschäft boomte, die Umsätze stiegen. Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) sieht darin „untrügerische Zeichen“ für einen Aufschwung. „Es gibt einen zunehmenden Optimismus, dass man Geld auch ausgeben kann.“

Als besonderer Verkaufsschlager erwies sich ein Trachtenhut mit leuchtendem Gamsbart. Gleich blieb jedoch mit 2,3 Mill. Maß die geflossene Biermenge - das schlechte Wetter hatte den Biergartenbetrieb vor den Zelten quasi lahm gelegt. Ergänzt wurde das feucht-fröhliche Repertoire des weltgrößten Volksfestes dafür durch 1800 Liter Glühwein, den die Eisstände seit Donnerstag ausschenken durften. Bei den ausländischen Wiesn-Touristen bildeten nach Angaben der Münchner Tourismus-Chefin und Festleiterin Gabriele Weishäupl die Amerikaner die größte Gruppe. Nach der EU-Osterweiterung waren erstmals aber auch größere Gruppen von Ungarn, Tschechen und Slowenen unter den Besuchern.

Klaviernoten von Bach und der Arm einer Schaufensterpuppe führen die Liste der skurrilsten Fundsachen an, die im Gedränge der meist bis auf den letzten Platz gefüllten Zelte verloren gingen. Erstmals fand sich auch ein Gebiss mit Goldzahn. Zumindest zwischenzeitlich gingen auch 41 Kinder verloren, die jedoch nach kurzer Zeit wieder mit ihren Eltern zusammengebracht werden konnten.

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