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MeinFernbus Flixbus Fernbus-Anbieter will Nummer eins in Europa werden

Der Fernbus-Anbieter MeinFernbus Flixbus will künftig auch in Frankreich noch präsenter werden. Der Marktführer in Deutschland will zur Nummer eins in Europa aufsteigen.
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Der Fernbusanbieter profitierte zuletzt immer wieder von Bahn-Streiks. Quelle: dpa
MeinFernbus Flixbus

Der Fernbusanbieter profitierte zuletzt immer wieder von Bahn-Streiks.

(Foto: dpa)

Paris Der Fernbus-Anbieter MeinFernbus Flixbus nimmt das Nachbarland Frankreich ins Visier: In dieser Woche starten die ersten grünen Busse mit der auch für Franzosen aussprechbaren Aufschrift Flixbus in Paris, wie der französische Geschäftsführer Pierre Gourdain am Dienstag mitteilte. Flixbus fahre zunächst nach Amsterdam und Maastricht sowie nach Brüssel. Im Juni sollen Verbindungen unter anderem nach Frankfurt, Berlin und Hamburg folgen, danach eine Reihe von innerfranzösischen Routen. Gourdain sagte, Ziel des Unternehmens sei, Marktführer in Europa zu werden.

Frankreich steht vor der Liberalisierung des Fernbusmarktes: Dies sieht das Reform-Gesetzespaket von Wirtschaftsminister Emmanuel Macron vor, das allerdings noch von der Nationalversammlung verabschiedet werden muss. Auch die französischen Anbieter stehen in den Startlöchern und wollen ihre Verbindungen massiv ausbauen, sobald dies erlaubt ist.

Flixbus-Geschäftsführer Gourdain sagte, sein Unternehmen schätze die Zahl der potenziellen Kunden in Frankreich auf fünf Millionen pro Jahr. In Deutschland dürfen Fernbusse seit gut zwei Jahren Strecken bedienen, die bis dahin nur der Deutschen Bahn vorbehalten waren. Inzwischen gibt es mehr als 300 Linien. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts waren im vergangenen Jahr etwa 17 bis 19 Millionen Menschen in Fernbussen unterwegs - etwa doppelt so viele wie 2013. MeinFernbus Flixbus deckt nach Angaben der Marktforschungsfirma Iges mehr als 70 Prozent des hart umkämpften Marktes ab.

  • afp
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