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Metro-Hauptversammlung Real wird zur Dauerbaustelle

Bei der Supermarktkette Real geht es nicht voran, die Modernisierung der Filialen liegt auf Eis. Der Druck auf Metro-Chef Koch wird immer größer. Denn auch die Investoren verlieren langsam die Geduld.
19.02.2016 - 16:43 Uhr
Der „Big Bang“ ist bei der Metro-Tochter bisher erfolglos geblieben. Quelle: dpa
Real-Markt

Der „Big Bang“ ist bei der Metro-Tochter bisher erfolglos geblieben.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Angesichts ausbleibender Erfolge und des ungelösten Streits mit den Gewerkschaften bei der Tochter Real muss sich Metro-Chef Olaf Koch zunehmend kritische Fragen gefallen lassen. Bei der Hauptversammlung von Metro zeigte sich, dass die Aktionäre die Entwicklung bei der Hypermarktkette mit großer Sorge sehen.

„Das Trauerspiel bei Real nimmt weiter seinen Lauf“, klagt Ingo Speich von der Fondsgesellschaft Union Investment. Solange nicht in die Modernisierung der Kette investiert werde und keine Einigung mit den Gewerkschaften erzielt werde, werde sich das auch nicht ändern.

Noch deutlicher wird Jella Benner-Heinacher von der Aktionärsvereinigung DSW. „Real liegt uns schwer im Magen“, kritisiert sie und fragt: „Wie lange ist die Schonfrist noch?“ Und sie fordert, dass sich der Vorstand Alternativen zum jetzigen Kurs überlegen müsse, wenn in diesem Jahr keine Fortschritte erkennbar seien.

Positive Nachrichten konnte Metro-Chef Koch den Aktionären in der Tat zu Real nicht verkünden. So hat das Unternehmen die Modernisierung der Märkte vorübergehend auf Eis gelegt, die Renovierungen bei den insgesamt 293 Filialen wurden gestoppt. Bisher wurden insgesamt 110 Standorte umgebaut.

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    Das Konzept „Big Bang“ wird erneut überarbeitet. Das weiterentwickelte Konzept („Big Bang 2.0“) werde dann zunächst an einem Standort getestet. Offenbar hat das bisherige Konzept die Erwartungen nicht erfüllt, auch wenn der Umsatz in den umgebauten Märkten besser ist als in den anderen Häusern.

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