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Metro Zehn Real-Märkte gehen an Investor

Die Supermarkttochter Real ist ein Sorgenkind des Handelsriesen Metro. Nun hat der Konzern zehn Märkte an einen Investor verkauft. Die Standorte sind gesichert und sollen attraktiver werden.
22.07.2015 - 14:38 Uhr Kommentieren
Metro hat zehn Real-Märkte an einen Finanzinvestor verkauft. Quelle: dpa
Märkte sollen attraktiver werden

Metro hat zehn Real-Märkte an einen Finanzinvestor verkauft.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Der Handelskonzern Metro hat die Mehrheit an zehn seiner Real-Supermärkte an den Immobilieninvestor Carlton Investment veräußert. Das Berliner Unternehmen werde 60 Prozent halten, die Konzern-Tochter Metro Properties 40 Prozent, teilte der Handelsriese am Mittwoch mit.

Ziel sei es, die Immobilien durch Um- und Ausbau attraktiver zu machen. Die betroffenen Häuser liegen in Bremerhaven-Pferdebade, Castrop-Rauxel, Groß-Gerau, Darmstadt, Freiburg, Heidenau, Würzburg Wetzlar, Raunheim und Wiesbaden. Alle Standorte seien durch langfristige Mietverträge für Real gesichert.

Real gilt als Sorgenkind der Metro. Altlasten der Supermarkttochter in seinen Büchern zwangen den Handelsriesen zuletzt zu einer rund 450 Millionen Euro schweren Wertberichtigung. Real betreibt noch gut 300 Märkte in Deutschland.

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Standort erkennen
    Diese Händler machen Deutschland satt
    Platz 10: Globus
    1 von 10

    Die Supermarktkette aus dem Saarland entwickelte bereits 1966 ein Konzept, das einem modernen Supermarkt ähnelt. Heute beschäftigt das Unternehmen rund 18.500 Mitarbeiter in 46 SB-Warenhäusern. Im Jahr 2015 erreichte die Globus-Gruppe einen Umsatz von 4,82 Milliarden Euro.

    Quelle: TradeDimensions

    (Foto: Imago)
    Platz 9: Rossmann
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    Die Drogeriekette kann den Umsatz mit Lebensmitteln im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern. Waren es 2014 noch 5,41 Milliarden Euro, machte Rossmann im vergangenen Jahr 5,75 Milliarden Euro Umsatz. Die Drogeriekette von Dirk Roßmann verkauft vor allem Bio-Lebensmittel und Wein.

    (Foto: dapd)
    Platz 8 : dm
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    Der erste dm-Markt eröffnete 1973 in Karlsruhe. Heute ist dm in zwölf europäischen Ländern mit über 3.200 Marken präsent. Mit 7,03 Milliarden Euro Umsatz dürfte der Drogeriekonzern durchaus zufrieden auf das vergangene Jahr zurückblicken.

    (Foto: dpa)
    Platz 7: Tengelmann
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    2015 gehörte die Handelskette aus Mühlheim an der Ruhr noch zu den größten Lebensmittelhändlern der Republik mit einem Umsatz von 7,7 Milliarden Euro im Jahr 2015. Im März 2016 wurde allerdings die Übernahme durch den Konkurrenten Edeka von Wirtschaftsminister Gabriel genehmigt.

    (Foto: ap)
    Platz 6: Lekkerland
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    Der Handelsriese mit Sitz in Frechen beliefert vor allem die Shops von Tankstellen und kleine Büdchen. Das Geschäft mit dem Spontan- und Spätkauf katapultiert Lekkerland unter die größten Händler mit einem Umsatz von 9,08 Milliarden Euro.

    Platz 5: Metro-Gruppe
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    Zum Dax-Konzern gehört mit Metro Cash&Carry nicht nur der führende Lebensmittel-Großhändler, sondern auch die real-Supermärkte. Damit nehmen die Düsseldorfer unter Deutschlands Lebensmittelhändlern eine führende Position ein. Dennoch büßte die Gruppe im Vergleich zu 2014 mehr als drei Milliarden Euro ein und brachte es im vergangenen Jahr auf einen Umsatz in Höhe von 26,13 Milliarden Euro. Verantwortlich dafür ist der Verkauf der Warenhaussparte Galeria Kaufhof.

    (Foto: dpa)
    Platz 4: Aldi
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    Beim Lebensmittelabsatz landet der Discounter auch in diesem Jahr nicht auf dem Treppchen – überholt aber Metro und landet auf Platz vier. Der Umsatz stieg 2015 auf 27,8 Milliarden Euro. Aldi Nord und Aldi Süd legten gemeinsam um 1,5 Prozent zu.

    (Foto: dpa)
    • rtr
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