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Milka-Hersteller Mondelez kommt kaum vom Fleck

Der Milka-Hersteller Mondelez kommt kaum voran. Gerade mal ein Prozent legte der Konzern im zweiten Quartal zu. Der Verwaltungsrat stimmte die Anleger aber mit einer Quartalsdividende gnädig.
07.08.2013 - 23:45 Uhr Kommentieren
Mondolez ist im Oktober aus dem alten Kraft-Konzern entstanden. Die Geschäfte liefen seitdem aber eher mau. Quelle: dapd

Mondolez ist im Oktober aus dem alten Kraft-Konzern entstanden. Die Geschäfte liefen seitdem aber eher mau.

(Foto: dapd)

Deerfield Der Milka- und Philadelphia-Hersteller Mondelez tritt auf der Stelle. Der Umsatz legte im zweiten Quartal um ein mageres Prozent auf 8,6 Milliarden Dollar zu (6,5 Mrd Euro). Der Gewinn fiel nach der Abspaltung des nordamerikanischen Lebensmittelgeschäfts im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 40 Prozent auf unterm Strich 616 Millionen Dollar.

Schon das erste Quartal war durchwachsen verlaufen. Konzernchefin Irene Rosenfeld setzt weiterhin auf das zweite Halbjahr, wie sie am Mittwoch am Sitz in Deerfield im US-Bundesstaat Illinois sagte. Sie hofft, dass sich die Investitionen in den Schwellenländern auszahlen und der Preisdruck auf dem Kaffeemarkt nachlässt. Bekannteste Kaffeemarken von Mondelez sind Jacobs Krönung und Tassimo.

Mondelez ist aus dem alten Kraft-Konzern entstanden, der sich im Oktober aufgespalten hatte. Die Geschäfte liefen seitdem aber eher mau. Der Verwaltungsrat stimmt die Anleger nun mit milliardenschweren Geschenken gnädig: Er erhöhte die Quartalsdividende 13 auf 14 Cent und pumpte den Aktienrückkaufs von 1,2 Milliarden auf 6,0 Milliarden Dollar auf. Die Aktie legte nachbörslich um 2 Prozent zu.

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