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Milliardengewinn im Sommerquartal Lufthansa nimmt Kurs auf Rekordergebnis

Lufthansa-Chef Spohr stimmt die Märkte ein: Der Geschäftsbericht wurde zwar positiv erwartet. Doch mitten in der Übernahme Air Berlins verdient der Konzern auf Rekordniveau. Der Deal soll im Januar abgeschlossen werden.
25.10.2017 Update: 25.10.2017 - 09:56 Uhr 2 Kommentare

EU schaltet sich ein: Lufthansa-Übermacht bedroht Wettbewerb

Frankfurt Die Lufthansa ist nach einem starken Sommergeschäft auf Kurs zu einem neuen Rekordgewinn. Höhere Ticketpreise und ein gutes Frachtgeschäft trieben den operativen Gewinn im dritten Quartal um fast ein Drittel auf gut 1,5 Milliarden Euro nach oben, wie der Dax-Konzern am Mittwoch in Frankfurt mitteilte.

Das war mehr als von Analysten erwartet. Nach neun Monaten steht damit ein operatives Ergebnis von fast 2,6 Milliarden Euro zu Buche.

Die größte deutsche Fluggesellschaft bekräftige infolge dessen ihre Ziele für das Gesamtjahr und verbuchte mit 2,6 Milliarden Euro nach neun Monaten das beste operative Ergebnis der Firmengeschichte. „Dadurch erlangen wir die Investitions- und Wachstumsfähigkeit, die wir benötigen, um uns aktiv an der Konsolidierung des europäischen Airline-Marktes zu beteiligen und in die Zukunft unseres Unternehmens investieren zu können“, sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr. Der Vorstand um Spohr sieht den Konzern damit auf Kurs, den operativen Gewinn in diesem Jahr über die 1,75 Milliarden Euro von 2016 hinaus zu steigern.

Der Überschuss sank im dritten Quartal nach einem Sondereffekt aus dem Vorjahr zwar um 17 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Im vierten Quartal winkt dem Konzern allerdings ein hoher Sondergewinn aus dem Tarifabschluss mit den Piloten.

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    Für das vierte Quartal peilt Spohr zudem eine leicht positive Entwicklung der Stückerlöse an, die im dritten Quartal um 4,5 Prozent zulegten. Gleichzeitig rechnet der Manager für das Jahresende mit einem leichten Rückgang der Stückkosten bei den Passagier-Airlines. Damit sollte die Lufthansa ihren Nettogewinn von fast 1,8 Milliarden Euro aus dem Vorjahr übertreffen und den dritten Rekord in Folge hinlegen können. Analysten hatten im dritten Quartal ein bereinigtes Ebit von 1,5 Milliarden Euro prognostiziert.

    Mit der endgültigen Übernahme von großen Teilen der insolventen Air Berlin rechnet die Lufthansa nun erst für Januar. Bislang hatte das Management einen Abschlusstermin noch in diesem Jahr genannt. Künftig will die Lufthansa drei Viertel der Passagiere von Air Berlin befördern. Das sagte Lufthansa-Finanzchef Ulrik Svensson am Mittwoch in einer Telefonkonferenz.

    Europas größter Luftverkehrskonzern hatte am 13. Oktober einen Kaufvertrag unterschrieben, mit dem die beiden nicht insolventen Air-Berlin-Töchter Niki und LG Walter übernommen werden sollen. Die operative Flotte der Lufthansa-Tochter Eurowings soll in der Folge um 81 Flugzeuge wachsen, 3000 Leute sollen neu eingestellt werden. Die Lufthansa hat sich verpflichtet, die von ihr zu übernehmenden Teile von Air Berlin bis zum Vertragsabschluss weiterzuführen. Die größte deutsche Airline will 1,5 Milliarden Euro in den Ausbau ihrer Billig-Tochter Eurowings stecken.

    Als nächstes steht die kartellrechtliche Überprüfung des Deals durch die EU-Kommission an. Die zuständige Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager rechnet damit, dass Lufthansa im Laufe dieses Verfahrens einige der übernommenen Strecken abgeben muss. Ein Antrag sei allerdings noch nicht in Brüssel eingetroffen, sagte sie der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Mittwoch) weiter.

    • dpa
    • rtr
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    2 Kommentare zu "Milliardengewinn im Sommerquartal: Lufthansa nimmt Kurs auf Rekordergebnis"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.


    • Herr Carlos Santos25.10.2017, 12:55 Uhr
      MILLIARDENGEWINN IM SOMMERQUARTAL
      Lufthansa nimmt Kurs auf Rekordergebnis
      Datum:
      25.10.2017 07:59 UhrUpdate: 25.10.2017, 09:56 Uhr
      Lufthansa-Chef Spohr stimmt die Märkte ein: Der Geschäftsbericht wurde zwar positiv erwartet. Doch mitten in der Übernahme Air Berlins verdient der Konzern auf Rekordniveau. Der Deal soll im Januar abgeschlossen werden.
      ..................

      Aktien kauft man und legt die bei Seite und lässt diese ruhen !
      Man Kontrolliert nur die Entwicklungen und Handlungen des Unternehmens und greift ein wenn nötig und sei es nur schriftlich !

      Als ich vor einem Jahr hier schrieb man solle Lufthansa kaufen, und falls welche meine Empfehlung tatsächlich gefolgt sind, so können sich diese heute über den Gewinn nicht beklagen !

      Ich empfehle aber niemanden mehr egal wo in Europa momentan Aktien zu kaufen sondern eher Bestmöglichst abzustoßen und das Kapital in den DOW JONES IN DEM USA ANZULEGEN !!!

      Europas Aktien-Blasen werden bald platzen und davor warnen diesmal so ganz andere Experte und manche davon sind in Frankfurt auf dem Parkett !

      WÄHREND DIE USA ABSOLUT AUFSTIEGE FEIERN WIRD !

      Selbst die ganze HURRIKAN SCHÄDEN sind Profile für die Produktivitätssteigerungen der USA in der kommende 5 Jahren !

      Nur niemanden will es richtig erkennen und selbst im USA fehlt es an ZUKUNFTS-PLANER MIT ZUKUNFTS VISIONEN um den USA noch schneller und noch Besser für die kommende 50 Jahren aufzubauen !!!

      AKTIEN ????? - NUR NOCH VOM DOW JONES !!!!!


    • "Die zuständige Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager rechnet damit, dass Lufthansa im Laufe dieses Verfahrens einige der übernommenen Strecken abgeben muss. "
      Viele der Strecken, auf denen Lufthansa ein Monopol besitzen soll, können wirtschaftlich nicht durch mehrere Airlines bedient werden. Sollte Lufthansa da Strecken abgeben, wird es wohl keinen Bewerber geben, der diese haben möchte - oder er bietet diese dann zu deutlich höheren Ticketpreisen an, was aufgrund des Wettbewerbs wohl auch nicht funktioniert. Nicht umsonst ist Airberlin in die Insolvenz über Jahre hinweg marschiert.

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