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Millionenverluste „Titanic“-Werft Harland & Wolff meldet Insolvenz an

Der norwegische Eigner hat selbst finanzielle Schwierigkeiten. Das Geld reicht nicht mehr, damit sich die Werft auf neue Aufträge bewirbt.
05.08.2019 - 18:50 Uhr Kommentieren
Die Werft Harland & Wolff, in der das Wassergefährt gebaut wurde, ist zahlungsunfähig. Quelle: dpa
„RMS Titanic“

Die Werft Harland & Wolff, in der das Wassergefährt gebaut wurde, ist zahlungsunfähig.

(Foto: dpa)

Belfast Die Werft, in der die legendäre „Titanic“ gebaut wurde, ist zahlungsunfähig. Das Unternehmen werde noch am Montag Insolvenz beantragen, sagte ein Sprecher von Harland & Wolff in Belfast der Deutschen Presse-Agentur.

Der norwegische Eigner Dolphin Drilling, der die Werft bereits vor Monaten zum Verkauf gestellt hatte, habe selbst finanzielle Schwierigkeiten. Das Geld reiche auch nicht mehr, um sich auf zwei lukrative Aufträge – darunter vom britischen Verteidigungsministerium für den Bau von Fregatten – zu bewerben, sagte der Sprecher. „Uns ist die Zeit ausgegangen.“ Die Werft hatte zuletzt Millionenverluste geschrieben, der Umsatz war eingebrochen.

Nach Angaben von Gewerkschaften war eine millionenschwerer Vertrag mit einem Energieunternehmen in Reichweite, wie das örtliche Nachrichtenportal „Belfast Live“ berichtete. Forderungen nach einer Verstaatlichung blieben unerfüllt.

Harland & Wolff leistet auch Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten an Offshore-Plattformen. Die Werft beschäftigt noch 130 Menschen in Vollzeit, zu Hochzeiten waren es mehr als 30.000.

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    Vor dem Eingangstor demonstrieren seit Tagen Arbeiter gegen die Schließung der berühmten Werft. Dort war die „Titanic“ gebaut worden, die am 15. April 1912 während ihrer Jungfernfahrt im Nordatlantik sank. Dabei starben 1514 der mehr als 2000 Menschen an Bord. Außer der „Titanic“ hat Harland & Wolff noch viele weitere bekannte Ozeanriesen erbaut, darunter mehrere britische Kriegsschiffe wie die „HMS Belfast“.

    Mehr: Schifffahrtsunternehmen glauben nicht, dass eine US-Schutzmission weiterhilft. Ein europäischer Einsatz ist aus Sicht der deutschen Reeder „überlegenswert“.

    • dpa
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