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Miteigner Kellerhals Ende des Streits um Media-Saturn gefordert

„Höchste Zeit zum Handeln“: Minderheitseigner Erich Kellerhals fordert die schnelle Beilegung des Streits um die Metro-Tochter Media-Saturn. Metro sind die Veto-Rechte von Kellerhals ein Dorn im Auge.
21.10.2014 - 12:27 Uhr Kommentieren
Der Unternehmer Erich Kellerhals ist Minderheitseigentümer der Media-Saturn-Holding. Quelle: dpa

Der Unternehmer Erich Kellerhals ist Minderheitseigentümer der Media-Saturn-Holding.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Im Ringen um die Metro-Tochter Media-Saturn dringt Minderheitseigner Erich Kellerhals auf eine rasche Einigung der Konfliktparteien. Vorschläge für eine Beilegung des Streits um die Zukunft von Europas größter Elektronikhandelskette lägen vor, erklärte Kellerhals auf seiner Internet-Seite: „Die erarbeiteten Lösungen bieten für alle Aktionäre Vorteile und große Zukunftschancen.“ Es sei „höchste Zeit zum Handeln“. Dauere der Streit hingegen weiter an, werde Media-Saturn „jegliche Zukunft verbaut“.

Kellerhals bekräftigte, er sei bereit, die Media-Saturn-Anteile der Metro zurückzukaufen – „oder eine andere Lösung zu finden, um das Unternehmen in eine ruhigere und erfolgreichere Zukunft zu führen“. Angebote müssten in persönlichen Gesprächen erörtert werden. Ein Metro-Sprecher wollte die Aussagen am Dienstag nicht kommentieren.

Kellerhals und Metro liefern sich seit Jahren einen erbitterten Machtkampf um das Sagen bei Media-Saturn. Gegenseitige Vorwürfe sind dabei ebenso an der Tagesordnung wie juristische Auseinandersetzungen. Kellerhals, einer der Gründer der Elektrohandelskette, hält zwar nur knapp 22 Prozent an Media-Saturn, hat aber umfassende Veto-Rechte. Metro sind diese ein Dorn im Auge – der Konzern versucht, sie auszuhebeln. Beide Seiten hatten Banken eingeschaltet, um Optionen für die Zukunft der Handelskette auszuloten. Metro greift dabei auf die Deutsche Bank zurück, Kellerhals setzt Branchenkreisen zufolge auf Morgan Stanley.

Vorschläge der Institute lägen „nun den Entscheidungsträgern mit allen alternativen Möglichkeiten vor“, schrieb Kellerhals weiter. „Eigennützige Motive und Befindlichkeiten“ müssten zurückgestellt werden.

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