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Mobilität Bahn baut Fernverkehrsangebot in Ostdeutschland aus

Ab Dezember verkehrt eine neue Intercity-Linie von Dresden nach Rostock. Sechs Städte im Osten erhalten so wieder einen Fernverkehrsanschluss.
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Bislang fahren nach Angaben der Bahn zwischen Rostock und Berlin nur vereinzelt IC-Züge sowie alle zwei Stunden ein Regionalexpress und zwischen Berlin und Dresden ein Eurocity – ebenfalls im Zwei-Stunden-Takt. Quelle: dpa
Intercity der Deutschen Bahn

Bislang fahren nach Angaben der Bahn zwischen Rostock und Berlin nur vereinzelt IC-Züge sowie alle zwei Stunden ein Regionalexpress und zwischen Berlin und Dresden ein Eurocity – ebenfalls im Zwei-Stunden-Takt.

(Foto: dpa)

Berlin Die Deutsche Bahn baut ihr Angebot an Fernverkehrsverbindungen in vier ostdeutschen Bundesländern aus. Zwischen Dresden, Berlin und Rostock verkehrt ab Mitte Dezember eine neue Intercity-Linie mit zunächst täglich zehn Fahrten, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Ab März soll diese Verbindung täglich im Zwei-Stunden-Takt 16 Mal angeboten werden.

Damit bekommen sechs Orte entlang der Strecke wieder einen regelmäßigen Fernverkehrsanschluss. Dazu gehören Oranienburg und Elsterwerda in Brandenburg sowie Neustrelitz und Waren (Müritz) in Mecklenburg-Vorpommern. Im Mai kommenden Jahres sollen Warnemünde und der Flughafen Schönefeld hinzukommen. Sobald der neue Hauptstadtflughafen BER eröffnet, werde dieser Stopp dorthin verlagert, hieß es.

Bislang fahren nach Angaben der Bahn zwischen Rostock und Berlin nur vereinzelt IC-Züge sowie alle zwei Stunden ein Regionalexpress und zwischen Berlin und Dresden ein Eurocity – ebenfalls im Zwei-Stunden-Takt. Die neue IC-Linie biete eine Direktverbindung zwischen der sächsischen Hauptstadt und Rostock und verdopple das bestehende Angebot.

„Mit mehr Fernverkehr wird die Strategie einer starken Schiene für viele Menschen in Ostdeutschland in den kommenden Jahren konkret erlebbar“, teilte Personenverkehrs-Vorstand Berthold Huber am Dienstag mit.

Mehr: Der Bund will elf Milliarden Euro Eigenkapital in die Bahn stecken. Diese Mittel sollten lieber in einen Fonds zur Sanierung des Schienennetzes fließen, kommentiert Handelsblatt-Autor Dieter Fockenbrock.

  • dpa
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