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Mobilität E-Scooter-Anbieter Tier bekommt 100 Millionen Dollar

Das Berliner Start-up bekommt 100 Millionen Dollar von Investoren. Die Finanzkraft der US-Rivalen Bird und Lime bleibt aber weiterhin ungleich größer.
21.02.2020 - 10:04 Uhr Kommentieren
Dem deutschen Start-up stehen nun über 100 Millionen Dollar zur Verfügung. Quelle: Reuters
Passant auf E-Scooter von Tier

Dem deutschen Start-up stehen nun über 100 Millionen Dollar zur Verfügung.

(Foto: Reuters)

Düsseldorf Der deutsche E-Scooter-Verleiher Tier bekommt frisches Geld, um seine Expansion zu finanzieren. Dem deutschen Start-up stehen nun über 100 Millionen Dollar zur Verfügung. Das Geld will Tier nutzen, um die Fahrzeugflotte und das Managementteam weiter aufzubauen. Auch mögliche Übernahmeaktivitäten sollen damit finanziert werden.

Die zusätzlichen Mitteln fließen Tier in einer Zeit zu, in der sich die Kräfte im europäischen E-Scooter-Markt verschieben. Investoren suchen lohnende Investitionsobjekte und die Start-ups nach möglichen Übernahmekandidaten.

Tier hatte bereits im Oktober 2019 mit der Serie-B-Finanzierung, also der zweiten großen Wachstumskapitalrunde, in Höhe von 60 Millionen Dollar auf sich aufmerksam gemacht. Nur wenige Monate später trumpfte der schwedische Anbieter Voi mit einer 85 Millionen Dollar schweren Finanzierung auf.

Ende Januar verschwand dann mit Circ ein Konkurrent vom europäischen Markt. Der US-E-Scooter-Riese Bird hatte das Start-up von Seriengründer Lukasz Gadowski für eine unbekannte Summe übernommen. Mobilitätsexperten wie Nikolaus Lang von der Boston Consulting Group sehen darin den Start einer Konsolidierung.

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    „Im Shared-Mobility-Bereich gibt es einige Vorreiter wie Uber und Lyft, danach sind viele neue Player dazugekommen“, sagt Lang. „Die Multiplizität des Angebots erschöpft sich, deswegen wird eine Konsolidierung kommen.“

    US-Rivalen bei Kapitalausstattung deutlich überlegen

    Bei der von 60 auf über 100 Millionen Dollar aufgestockten Serie-B-Finanzierung von Tier sind drei weitere Geldgeber eingestiegen: die russische Investmentgesellschaft RTP Global, der in London ansässige Investor Novator und eine nicht näher genannte US-Risikokapitalgesellschaft. Angeführt wird die Finanzierungsrunde nach wie vor von Mubadala, dem Staatsfonds von Abu Dhabi, und dem US-Investor Goodwater.

    Neben dem Flottenaufbau will Tier auch die Kosteneffizienz verbessern – Lang zufolge ein zentrales Element für den Erfolg von Mobilitätsdiensten. „Die Effizienz des operativen Managements entscheidet darüber, ob ein Carsharer oder Mikromobilitätsanbieter profitabel arbeitet“, sagt der Experte.

    In Zeiten der Konsolidierung spielt allerdings auch die Kapitalausstattung eine wichtige Rolle – und da sind die US-Rivalen Bird und Lime den europäischen E-Scooter-Verleihern deutlich überlegen. Bird hat beispielsweise vor fast zwei Jahren bereits über 100 Millionen Dollar bei Investoren eingesammelt.

    Bei der letzten Finanzierungsrunde Anfang Oktober 2019 flossen dem US-Anbieter weitere 275 Millionen Dollar zu. Lime bewegt sich in einer ähnlichen Größenordnung. Beide US-Start-ups werden mittlerweile mit Milliardenbeträgen bewertet.

    Mehr: E-Scooter könnten schon bald wieder aus der Stadt verschwinden.

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