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Mobilität Flixbus kooperiert künftig mit Uber – und bringt seine Kunden bis vor die Haustür

Der Konkurrenzkampf im Mobilitätsmarkt wird härter. Mitfahrdienst Blabla steigt ins Fernbusgeschäft ein, Flixbus hingegen will bis zur Haustür fahren. 
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Flixbus kooperiert künftig mit Uber  Quelle: dpa
Fernbusunternehmen Flixbus

Flixbus kooperiert künftig mit Uber.

(Foto: dpa)

DüsseldorfDie Fernbusplattform Flixbus und Fahrvermittlungsdienst Uber wollen in Deutschland kooperieren. Ziel sei es, die sogenannte erste und letzte Meile von oder zur Fernbus-Haltestelle anzubinden. Der Service werde ab sofort in den Städten Berlin, München, Frankfurt und Düsseldorf angeboten, teilte Flixbus am Donnerstag mit. Eine solche Zusammenarbeit gibt es bereits seit Herbst 2018 in Frankreich.

Uber hat dafür eine spezielle Funktion für Flixbus-Reisende eingerichtet: Virtuelle Abholstellen sind ab sofort in der Uber-App an den von Flixbus bedienten Haltestellen in Berlin, München, Frankfurt und Düsseldorf zu jeder Tageszeit verfügbar. Auch Flixtrain-Reisende können in Berlin, Frankfurt und Düsseldorf direkt mit Uber bis vor die eigene Haustür fahren oder sich von dort abholen und zum Bahnhof bringen lassen, heißt es weiter.

Fabian Stenger, Geschäftsführer von Flixbus und Flixtrain, sagte dazu: „Um die komplette Reisekette von Tür zu Tür abzubilden, wollen wir nahtlos und integriert mit anderen Anbietern zusammenarbeiten.“ Christoph Weigler, General Manager von Uber Deutschland wiederum findet: „Die Zusammenarbeit mit FlixBus ist ein gutes Beispiel dafür, wie die sogenannte erste und letzte Meile nicht nur für den öffentlichen Nahverkehr, sondern auch für Fernreise-Angebote bequem mit der Uber-App organisiert werden kann.“

Die Kooperation zwischen Flixbus und Uber ist auch eine Antwort auf die neue Konkurrenz. Erst vor wenigen Wochen hatte die größte europäische Mitfahrzentrale Blablacar bekannt gegeben, ins Fernbusgeschäft in Deutschland einsteigen zu wollen.

Blablacar hatte im Herbst vergangenen Jahres die Fernbus-Tochter der französischen Staatsbahn übernommen und will nun die beiden Dienste miteinander kombinieren. Das Konzept ist allerdings etwas anders angelegt als das von Flixbus. Blablacar sieht Mitfahrdienste eher als Ergänzung gering ausgelasteter Strecken, auf denen sich keine Fernbusse lohnen.


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