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Modebranche Olymp profitiert vom Trend zu lässigerer Büromode

Der Kleidungshersteller konnte seinen Umsatz 2018 erneut steigern. Einen erheblichen Anteil daran haben auch lässigere Kleiderordnungen in Büros.
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Olymp profitiert von Trend zu lässigerer Büromode Quelle: dpa
Mark Bezner zwischen Modepuppen

Der Olymp-Chef spricht von „sehr vernünftigen“ Gewinnzahlen im Jahr 2018.

(Foto: dpa)

Bietigheim-BissingenDer Hemdenhersteller Olymp profitiert von immer lässigeren Büro-Dresscodes und von einem starken Premium-Geschäft. Trotz insgesamt schwieriger Marktbedingungen sei der Umsatz im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2017 um gut drei Prozent auf nun 266 Millionen Euro gestiegen, teilte das Unternehmen aus Bietigheim-Bissingen bei Stuttgart am Dienstag mit.

Maßgeblich dazu beigetragen hätten vor allem die 2017 eingeführte Premium-Linie und das sogenannte Smart-Business-Segment, mit dem Olymp seit einigen Monaten dem Trend zu immer weniger strengen Kleiderordnungen in Büros Rechnung trage, sagte Geschäftsführer Mark Bezner.

In den vergangenen zehn Jahren hat Olymp seinen Umsatz mehr als verdoppelt, das Wachstumstempo ist inzwischen allerdings nicht mehr so hoch. Zum Gewinn macht das Unternehmen keine genauen Angaben. Man habe ein „sehr vernünftiges Ergebnis“ auf dem Niveau von 2017 erzielt, sagte Bezner.

Weil der Umsatz im Heimatmarkt Deutschland stagnierte, dafür aber das Ausland unter dem Strich zulegte, erzielt Olymp inzwischen 37 Prozent seiner Erlöse in anderen Ländern. Auch in Deutschland stehe man aber noch besser da als die Branche insgesamt, betonte Bezner. Der Markt insgesamt sei 2018 um zwei Prozent geschrumpft vor allem wegen des langen heißen Sommers. Der habe dazu geführt, dass sich Herbst- und Winterware schlechter verkauft, Händler weniger nachbestellt und sehr früh Rabatte gegeben hätten.

Etwa ein Zehntel des Umsatzes macht Olymp im Internet, über eigene Kanäle, vor allem aber über die Online-Präsenz großer Kunden. Zudem bietet das Unternehmen seine Kollektionen neben Hemden auch Pullover, Strickwaren oder Accessoires in gut 60 eigenen Läden in Deutschland und Österreich an.

  • dpa
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