Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Modehändler in der Krise H&M startet Aufholjagd im Internet

H&M musste zuletzt einen Gewinneinbruch verkraften. Der Modehändler will nun durch mehr Verkäufe im Internet sein Geschäft ankurbeln.
Update: 14.02.2018 - 12:36 Uhr Kommentieren
H&M: Modehändler setzt auf den Online-Handel Quelle: Reuters
H&M

Der Modehändler setzt auf das Online-Geschäft.

(Foto: Reuters)

Stockholm Mehr Verkäufe im Internet sollen das schleppende Geschäft des Modehändlers H&M wieder ankurbeln. Im laufenden Geschäftsjahr würde ein „etwas besseres“ Ergebnis erwartet, teilte der schwedische Konzern am Mittwoch anlässlich des ersten Investorentages mit. Das Online-Geschäft soll dabei mindestens um 25 Prozent zulegen, ebenso wie die Marken COS und H&M Home. Dagegen werde der Umsatz in den bestehenden Filialen weiter sinken. Die Lagerbestände seien hoch. Bis 2022 will H&M die Internet-Verkäufe auf umgerechnet 7,56 Milliarden Euro steigern.

H&M-Aktien zogen am Mittwoch zunächst 2,5 Prozent an, drehten dann aber ins Minus und lagen zuletzt 2,4 Prozent tiefer. Inditex-Anteilsscheine legten dagegen 1,5 Prozent zu.

H&M muss Vertrauen zurückgewinnen, nachdem spätestens mit Vorlage der Jahresbilanz Ende Januar offen zu Tage trat, wie prekär die Lage des Konzerns inzwischen ist. Im vierten Quartal (Ende November) knickte der Gewinn nach Steuern von knapp 6 Milliarden schwedischen Kronen im Vorjahr auf 4 Milliarden Kronen (402 Millionen Euro) ein, nachdem H&M seine Ware nur mit kräftigem Rabatt loswerden konnte.

Der Textilhändler spürt den Druck von allen Seiten: Online-Händler wie Zalando oder Asos ziehen Kundschaft ab. Auch beim Preis ist H&M nicht mehr das Maß aller Dinge, Ketten wie Primark sind noch günstiger. Und auch gegen den großen Rivalen aus Spanien, Inditex, hat H&M das Nachsehen. Die Zara-Mutter ist wesentlich schneller, wenn es darum geht, die neuesten Trends in die Läden zu kriegen.

Der H&M-Konzern, zu dem auch Marken wie Cos, Weekday oder Cheap Monday gehören, will daher online aufrüsten. Mehr als die Hälfte des Investitionsbudgets soll allein in diesem Jahr in den Ausbau des Onlinehandels fließen.

  • rtr
  • dpa
Startseite

Mehr zu: Modehändler in der Krise - H&M startet Aufholjagd im Internet

0 Kommentare zu "Modehändler in der Krise: H&M startet Aufholjagd im Internet"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote