Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Modehersteller Hugo Boss legt bei Privatkunden zu

Diskrepanz zwischen Einzel- und Großhandel: Mit dem Ausbau eigener Geschäfte kann der Modekonzern Hugo Boss zulegen. Im Großhandel gehen die Erlöse zurück. Der Ausblick auf das zweite Halbjahr ist jedoch positiv.
Kommentieren
Der Umsatz im eigenen Einzelhandel legte bei der Modefirma Hugo Boss im zweiten Quartal um 14 Prozent zu. Quelle: dpa

Der Umsatz im eigenen Einzelhandel legte bei der Modefirma Hugo Boss im zweiten Quartal um 14 Prozent zu.

(Foto: dpa)

Stuttgart Der Ausbau eigener Läden lohnt sich für den Modekonzern Hugo Boss. Der Umsatz im eigenen Einzelhandel legte im zweiten Quartal um 14 Prozent zu, während die Erlöse im Großhandel um acht Prozent sanken. Insgesamt kletterte der Umsatz um fünf Prozent auf 559 Millionen Euro, wie Boss am Donnerstag mitteilte. Da Boss den Kunden geringere Preisnachlässe auf Herrenanzüge, Damenkostüme oder Accessoires gewährte, stieg der operative Gewinn stärker als der Umsatz. Das operative Ergebnis vor Sondereffekten (Ebitda) legte um acht Prozent auf 110 Millionen Euro zu. Das Konzernergebnis erhöhte sich um 18 Prozent auf 63 Millionen Euro.

Wachstumstreiber war Europa, während das Asiengeschäft von der Flaute in China belastet wurde. In Amerika dämpfte der starke Euro den Umsatzzuwachs auf gerade ein Prozent. Durch die Umrechnung der Dollar-Erlöse in Euro gingen sechs Prozentpunkte Zuwachs verloren. Weltweit betreiben die mit Marken wie Louis Vuitton oder Burberry konkurrierenden Schwaben inzwischen 1028 eigene Einzelhandelsgeschäfte, gut 30 weitere sind für dieses Jahr noch geplant.

Der Umsatzanteil der eigenen Geschäfte soll von derzeit rund 60 auf 80 Prozent steigen. Um die Läden schneller mit Ware beliefern zu können, hat der Konzern aus Metzingen in der Nähe des Stuttgarter Flughafens ein neues Verteilzentrum in Betrieb genommen.

Die Euro-Stärke gegenüber Dollar und asiatischen Währungen hinterließ auch im zweiten Quartal noch Spuren. Bereinigt wäre der Umsatz um acht statt fünf Prozent gestiegen. Der Vorstand bekräftigte sein Jahresziel, währungsbereinigt ein hohes einstelliges Wachstum von Umsatz und Ebitda zu erreichen. „Trotz des weiterhin schwierigen Umfelds in einigen wichtigen Märkten werden wir im zweiten Halbjahr noch stärker wachsen“, erklärte Vorstandschef Claus-Dietrich Lahrs.

  • rtr
Startseite

Mehr zu: Modehersteller - Hugo Boss legt bei Privatkunden zu

0 Kommentare zu "Modehersteller: Hugo Boss legt bei Privatkunden zu"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote