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Modekette Hunderte von Stellen bei H&M in Deutschland bedroht

Der schwedische Modehändler will weltweit rund 250 Filialen schließen. Das trifft auch Deutschland. Rund 800 Arbeitsplätze sind bei H&M in Gefahr.
20.11.2020 - 15:17 Uhr Kommentieren
Im Frühjahr war das Geschäft der weltweit zweitgrößten Modekette in der Coronakrise eingebrochen. Quelle: dpa
H&M in Berlin

Im Frühjahr war das Geschäft der weltweit zweitgrößten Modekette in der Coronakrise eingebrochen.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Bei der Modekette H&M stehen in Deutschland Hunderte von Stellen auf der Kippe. H&M Deutschland befnde sich „derzeit im Dialog mit den zuständigen Mitbestimmungsgremien über den Abbau von rund 800 Arbeitsplätzen“, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Auch weitere Schließungen von Filialen seien nicht ausgeschlossen.

Die Einzelhandelsbranche befinde sich aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung und des veränderten Verhaltens der Verbraucher in einem tiefgreifenden Wandel, hieß es zur Begründung. Die Corona-Pandemie habe dies noch weiter beschleunigt. H&M habe „die notwendigen schrittweisen Maßnahmen zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit ergriffen“.

Das Unternehmen hoffe auf eine rasche Einigung mit dem Betriebsräten. H&M beschäftigt in der Bundesrepublik nach eigenen Angaben rund 16.000 Menschen.

Die Gewerkschaft Verdi forderte einen Digitalisierungstarifvertrag zum Schutz der Beschäftigten. „Wir wollen, dass die Beschäftigten in Zukunftskonzepte eingebunden werden, anstatt sie aus dem Unternehmen hinaus zu drängen“, forderte Verdi-Vertreter Orhan Akman.

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    Im Frühjahr war das Geschäft der weltweit zweitgrößten Modekette in der Coronakrise eingebrochen. Im kommenden Jahr will die Kette rund 250 ihrer weltweit über 5000 Filialen schließen, hatte sie Anfang Oktober angekündigt. H&M werde gestärkt aus der Krise hervorgehen, hatte Chefin Helena Helmersson angekündigt.

    Mehr: H&M will trotz Erholung rund 250 Filialen schließen

    • rtr
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