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Modekonzern Gerry Weber einigt sich mit Betriebsrat auf Stellenabbau

Vorstandschef Johannes Ehling muss bis Ende Januar ein Sanierungskonzept vorlegen. Auf dem Weg dahin hat er nun einen wichtigen Erfolg erzielt.
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Das Unternehmen muss nicht nur die digitale Transformation bewältigen, sondern ist durch viele hausgemachte Probleme in Schwierigkeiten geraten. Quelle: dpa
Gerry Weber

Das Unternehmen muss nicht nur die digitale Transformation bewältigen, sondern ist durch viele hausgemachte Probleme in Schwierigkeiten geraten.

(Foto: dpa)

DüsseldorfVorstandschef Johannes Ehling ist seinem Ziel, den Modekonzern Gerry Weber zu retten, ein Stück näher gerückt. Wie der Konzern aus Halle/Westfalen bestätigte, hat sich das Management mit der Gewerkschaft und dem Betriebsrat geeinigt.

Es geht um den Abbau von Stellen in der Zentrale und in den Filialen des Modekonzerns. Zu den Einzelheiten wollte sich das Unternehmen nicht äußern. Es verwies auf die Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern, die bis Dienstagmorgen drei Uhr dauerten. Außerdem müssen die entsprechenden Gremien noch den ausgehandelten Ergebnissen zustimmen, ist zu hören.

Für Vorstandschef Johannes Ehling ist es ein wichtiger Schritt, um den Krisenkonzern zu retten. Denn bis Ende Januar muss er den Banken ein tragfähiges Sanierungskonzept vorlegen. Die Verhandlungen über eine Umschuldung laufen seit Wochen.

So will Ehling, der seit 1. November den Vorstandsvorsitz übernommen hat, das Unternehmen auf eine neue, gesunde Basis stellen. Am Montag allerdings schockte er die Öffentlichkeit damit, dass Wertberichtigungen bei der Tochter Hallhuber den Verlust im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/18 noch einmal um 44 Millionen auf 192 Millionen Euro erhöht hat.

Gerry Weber muss nicht nur die digitale Transformation bewältigen, sondern ist durch viele hausgemachte Probleme in Schwierigkeiten geraten. Das reicht vom übertriebenen Ausbau des Filialnetzes bis zur angestaubten Kollektion.

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